Die erste eigene Wohnung ist etwas ganz besonderes! Allerdings gibt es auch einige Hürden, die hier auf dich warten und vor allem auch Kostenfallen. Damit du nicht in diese Fallen rein gerätst, solltest du diesen Beitrag lesen. Das war meine erste Wohnung Meine erste eigene Wohnung bzw. mein erstes WG-Zimmer habe ich 2012 bezogen, als ich meine Ausbildung gestartet habe. Es hat lange gedauert das richtige zu finden, denn die Preise im Stuttgarter Großraum waren damals schon völlig überteuert. Und selbst mit der Unterstützung der Familie kann man sich eben nicht alles leisten. Eine Klassenkameradin von dem Berufskolleg hat die gleiche Ausbildung wie ich gemacht, ebenfalls in Stuttgart. Deshalb sind wir gemeinsam auf die Suche gegangen nach einer Wohnung, die wir als WG gründen wollten. Leider gingen hier die Vorstellung völlig auseinander, weshalb wir dann die Suche dann kurzzeitig doch getrennt fortgeführt haben. Am Ende sind wir dann doch in der gleichen Wohnung gelandet und haben knapp 1,5 Jahre zusammen gewohnt. Lange Rede kurzer Sinn: würde ich mich nochmal entscheiden können, würde ich vermutlich nicht mehr mit ihre zusammen ziehen. Wir sind heute leider keine Freunde mehr. Ein WG Leben bedeutet gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Aufgabenverteilung. Wenn man hier nicht offen miteinander reden kann, sollte man es lassen. Ich kenne auch weitere Fälle in denen es nicht geklappt hat, aber auch Fälle in denen es geklappt hat mit Freunden zusammen zu wohnen. Wenn man seine Mitbewohner in einer WG nicht kennt, dann kann man einfach über so Sachen sprechen wie den Putzplan, den vollen (oder auch leeren) Kühlschrank, Besuch, Partys usw. Wenn das eine neutrale Person ist, dann traust du dich eher solche Punkte offen anzusprechen als eventuell die Gefühle von einer Freundin zu verletzen. Im Internet findet man diverse Dinge die man für die erste Wohnung kaufen sollte. Hier findest du nun eine kurze und knappe Checkliste mit Dingen, die du sonst noch beachten musst, wenn du in deine erste eigene Wohnung/WG ziehen willst (außer den materiellen Dingen 😉 ): Auf das musst du achten Miete Eine Miete besteht aus der Kaltmiete (für die Wohnräume an sich) + Warmmiete (Nebenkosten, i.d.R. Heizung und Wasser) + sonstige Kosten (Strom, GEZ). Beachte hier, dass alle Kosten in Summe nicht deine Einnahmen übersteigen, um so nicht direkt mit einem Minus auf dem Konto in dein neues Leben zu starten. Beachte hier auch Kosten wie die Handyrechnung, Lebensmittel, öffentliche Verkehrsmittel/PKW, Lifestyle/Freizeit usw. Meldebescheinigung Du musst dich ummelden, wenn du aus deinem Elternhaus ausziehst. Hierbei wird zwischen Haupt- und Nebenwohnsitz unterschieden, wobei der Hauptwohnsitz der Ort ist an dem du deinen Lebensmittelpunkt hast. Achtung: Laut dem Bundesmeldegesetz ist hier die soziale Komponente allerdings wichtiger als die zeitliche. In meinem Fall habe ich damals meine WG als Erstwohnsitz gemeldet und mein Elternhaus als Zweitwohnsitz. In Studentenstädten gibt es meist eine Zweitwohnsitzsteuer. Informiere dich hier am besten direkt beim Amt in deiner Stadt. Möbel Hier würde ich dir aus der eigenen Erfahrung raus und aus Umweltaspekten zu gebrauchten Möbeln raten. Du benutzt die Möbel vermutlich nur während deiner Ausbildung und holst dir dann, wenn du deine erste eigene Wohnung ggf. auch mit deinem Partner ziehst, sowieso wieder neue Möbel. Der Gebrauchtmarkt gibt hier mittlerweile auch so viel her über diverse Kleinanzeigen. Sieh dich dort erst um, bevor du teure, neue Möbel kaufst, die du nach 3 Jahren sowieso wieder aussortierst. Küche Am besten schaust du bei der Wohnungssuche bereits, dass eine Küche in der Wohnung vorhanden ist. Damit sparst du dir ungemein viel Geld und vor allem auch Stress. Solltest du deine Traumwohnung gefunden haben, allerdings ohne Küche, dann sprich mit dem Vermieter ob er eine Küche einbaut und vor allem bezahlt. Wenn nicht, versucht euch auf einen fairen Deal zu einigen. Wenn er darauf besteht, dass du die Küche alleine bezahlst, einbaust und beim Auszug wieder mitnimmst, dann würde ich dir zu einer anderen Wohnung raten. Kaution Eine Kaution ist sozusagen die Sicherheit für der Vermieter, solltest du mit der Wohnung nicht ordentlich umgehen oder deine Miete nicht bezahlen. Er kann sich das Recht vorbehalten einen Teil der Kaution einzubehalten, wenn du wieder ausziehst, wenn du Schäden in der Wohnung angerichtet hast. Eine Kaution kann immer eine finanzielle große Last direkt zum Anfang sein, da i.d.R. 3 Monatsmieten Kaution vor Einzug fällig sind. Informiere dich hier ggf. über Mietkautionsversicherungen als Alternative. Ich freue mich auf dein Feedback. Hinterlasse gerne einen Kommentar, wenn dir noch mehr Punkte einfallen. Ich ergänze sie dann gerne in der Liste 🙂 Bis bald,
Einfach mal machen, nicht nur quatschen!
„Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.“ John F. Kennedy Hand auf´s Herz: wie oft denkst du dir „Das mach ich dann irgendwann“ oder „Das sieht ganz schön aufwändig und anstrengend aus, das lasse ich lieber“. Ich selbst habe mir während meiner Ausbildung oft gedacht „Ich gebe auf. Ich kann nicht mehr.“ Und trotzdem habe ich es durchgezogen bis zum Ende. Das obige Zitat von John F. Kennedy, dem 35. Präsidenten der USA, hat mich inspiriert beim Beginn meinen Blog aufzubauen. Ich habe lange darüber nachgedacht wie ich das Ganze umsetzen möchte, ob ich das Thema überhaupt angehe, ob es überhaupt jemanden interessiert, was ich zu sagen habe oder nicht. Irgendwann bin ich zu dem Entschluss gekommen, es einfach auszuprobieren. In diesem Fall gilt das Motto: einmal mal machen, nicht nur quatschen! Und genau das rate ich dir auch. Beginne eine Ausbildung in einem Bereich, der dir Spaß macht, der dir liegt und für den du dich wirklich begeistert. Lass dich nicht von Stimmen in deinem Umfeld davon abhalten die dir womöglich sagen, dass die Bezahlung nicht gut ist, die Arbeitszeiten schlecht sind, du keine Zukunftsperspektiven haben wirst oder ähnliches. Das ist alles entweder völliger Quatsch oder ist völlig unrelevant. Du kannst aus allem etwas Tolles und Großes machen. Das wichtigste dabei ist, dass DU zu 100% dahinter stehst, um auch den Willen und die Begeisterung zu haben es voll durchzuziehen. Ob die Bezahlung gut oder schlecht ist, die Arbeitszeiten gut oder schlecht sind oder der Betrieb im richtigen Ort liegt, liegt immer im Auge des Betrachters. Und der Betrachter sollte in dem Moment einzig und alleine DU sein. Oftmals stellt man sich die Frage ob man auch nach der Ausbildung genügend Geld verdienen wird. Aber geht es denn im Leben wirklich darum? Und was ist überhaupt „genug“? Geht es immer nur darum mehr und mehr und mehr zu haben als die anderen? Ich denke nicht. Im Leben geht es darum etwas zu tun, dass einen erfüllt und einen begeistert. Die Erfüllung, die du in einem Beruf haben wirst, der dich zu 100% begeistert, ist viel mehr Wert als das Geld, dass dich umgeben wird, wenn du einen Job hast, den du hasst, aber dafür mehr Geld hast. Vor einiger Zeit bin ich durch eine Freundin auf ein Buch gestoßen, dass mich in dieser Hinsicht noch viel mehr bestärkt hat und mein Umdenken noch krasser verstärkt hat. Ich möchte euch das Buch Das Café am Rande der Welt von John Strelecky empfehlen (unbezahlte Werbung). Es ist kein dicker Wälzer, keine Angst 😉 Wenn du dieses Buch gelesen hast verspreche ich dir, dass sich dein Denken über materielle Dinge wie Geld z.B. völlig ändern wird. Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn du das Buch gelesen hast und was du davon hältst 🙂 Bis ganz bald,