Was ist Mental Health? Anlässlich des internationalen Mental Health Day am 10. Oktober möchte ich dir erzählen was man überhaupt unter Mental Health versteht, was sich durch Corona verändert hat und warum es so wichtig ist auf sich selbst zu achten. Let´s go! Oft setzt man Mental Health mit mentaler Gesundheit und damit automatisch psychischer Gesundheit gleich, was natürlich korrekt ist, viele aber abschreckt weil man direkt an den „Seelenklemptner“ denkt. Doch man muss sich von dem Thema gar nicht abgeschreckt fühlen, denn es geht uns schließlich alle was an! Jeder sollte Self Care in seinen Tagesablauf integrieren. Was ist das alles noch Wert, wenn es einem selbst nicht gut geht? Und du musst nicht direkt ein teures SPA Wochenende oder ein Yoga Wochenende für hunderte von Euro buchen, das ist gar nicht notwendig. Viel wichtiger ist es, dass du gewisse Rituale in deinen Tagesablauf integrierst und somit kontinuierlich dir selbst etwas gutes tust. Self Care ist der Schlüssel zu einer guten und stabilen mentalen Gesundheit. Was einem persönlich gut tut liegt immer im Auge des Betrachters. Deshalb gibt es auch nicht die eine Anwendung oder die eine Musik die du hören musst um Self Care zu betreiben. Du solltest mit dir selbst im Reinen sein, dich so akzeptieren wie du bist und dich selbst so lieben wie du bist. Und das kann auf ganz unterschiedliche Wege passieren. Tipps für mehr Selfcare Yoga & Meditation Ich selbst habe während Corona tatsächlich Yoga für mich entdeckt, was ich auch nie gedacht hätte. Ich habe das ganze meditative Gequatsche und Rumgebiege immer total belächelt. Doch als ich dann nach dem ersten Lockdown wirklich irgendwann auch einfach Mental müde und kaputt war musste ich irgendwas machen. Und da hat mir tatsächlich die liebe Mady Morrison (unbezahlte Werbung) aus der Patsche geholfen. Das ist die tollste Yoga Lehrerin auf Youtube ever, glaubt mir. Ich habe es auch nicht geglaubt bis ich es selbst ausprobiert habe. Ich habe zu meinen Spitzenzeiten täglich 1 Stunde Yoga gemacht und meditiert. Zu dieser Zeit habe ich mich wie ein anderer Mensch gefühlt, sowohl körperlich als auch geistig. Nun ist der Lockdown vorbei (Gott sei Dank) und es geht alles wieder etwas geregelter von statten. Und zack: kein Yoga und keine Meditation mehr. Der Alltag hat mich wieder schneller eingeholt als gedacht. Und genau hier muss man eine Vollbremsung einlegen! Ich habe für mich Yoga und Meditationen entdeckt und lieben gelernt und habe gemerkt, dass es mir total gut tut. Und nur weil der Alltag nun wieder kommt, darf mich dieser nicht wieder voll einnehmen. Deshalb versuche ich nun jeden Tag ein wenig Self Care auszuüben mit mind. 10 Minuten Yoga – jeden Morgen, immer die gleiche Einheit. Ich kann sie schon auswendig und muss nicht lange überlegen. Ich fühle mich danach total gut. Und am Wochenende, wenn mehr Zeit ist, noch eine längere Einheit + Meditation. Das ist mein Self Care Moment – 10 Minuten täglich wo ich nur für mich bin und auch von niemandem gestört werden möchte. Die Meditation bringt mich tatsächlich dann auch immer auf eine andere Ebene und einen anderen Ort. Du musst dich so krass fokussieren, dass du alles um dich drum rum ausblendest. Du denkst dir jetzt vielleicht „Was zum Teufel? Andere Ebene? Ich bin raus…“ – das dachte ich auch immer, bis ich es selbst probiert habe. Die liebe Mady hat auch ein paar Meditationseinheiten für Anfänger. Wer es nicht probiert hat, kann auch nicht drüber motzen 😉 Eine Meditation die mir oft sehr viel Kraft gibt sind die 50 positiven Affirmationen von Mady. Self Care in den Tagesablauf einzubinden ist total wichtig. Ich habe durch meinen Job auch stressige Tage und kenne es vor allem durch meine Ausbildung, dass auch 13/14 Stunden Tage „normal“ sind. Das ist ab und an auch völlig in Ordnung. Aber man muss sich einen Ausgleich schaffen. Ansonsten ist man irgendwann nur noch gereizt und lässt dann an seinen Liebsten aus. Man schläft viel schlechter, man ernährt sich ungesünder – und das lässt dich dein Körper auf kurz oder lang auch spüren. Schlaf Eine mentale und stabile Gesundheit hat guten Schlaf als Basis. Das ist leichter gesagt als getan, ich weiß. Meine Mutter ist gelernte Altenpflegerin und ich kenne es noch aus meiner Jugend, dass sie ständig Nachtschichten hatte. Von normalem und gesunden Schlaf war da nur zu träumen. The same in meiner Ausbildung. Doch ihr müsst trotzdem versuchen irgendwie einen guten Rhythmus rein zu bringen und vor allem auch einfach genug zu schlafen. Manche brauchen 8h/Nacht, manchen reichen nur 6h. Schlafforscher empfehlen übrigens 7 bis 9 Stunden Schlaf um dauerhaft ein gesunden Schlafrhythmus zu haben. Doch nur weil du 7 Stunden im Bett liegst heißt das noch lange nicht, dass du einen guten Schlaf hast. Was mir dabei unglaublich hilft ist meine Fitness-Uhr. Sie sagt mir täglich wie mein Schlaf war, wie lange ich tiefen Schlaf hatte und wie oft ich wach war. Das ist teilweise echt erschreckend. Es zeigt mir dann aber wieder „Hey, ändere was!“. Sport & Bewegung Das war nun der Punkt Schlaf, Meditation und Yoga. Nun geht´s weiter mit Sport und Bewegung. Ich habe mir mittlerweile als Routine das Fahrrad fahren „beigebracht“. Nicht falsch verstehen – Fahrrad fahren kann ich seit Kindheitstagen. Allerdings muss man sich eine gewisse Routine im Alltag selbst beibringen und erlernen. Denn nur wenn etwas zur Routine wird, zieht man es auch regelmäßig durch. Außerdem versuche ich regelmäßig Spazieren zu gehen, vor allem wenn mir mal wieder die Decke auf den Kopf fällt. Und natürlich dann noch das Yoga dazu. Ich versuche natürlich immer wieder meine Fitness Workouts, aber mal Butter bei die Fische – wer zieht das schon regelmäßig, und vor allem langfristig wirklich durch? Wenn du das kannst, Respekt! Alternativ kannst du natürlich auch ins Fitnessstudio oder zum Tanzen. Was auch immer dir Spaß und Freude macht – bau es in deinen Tagesablauf ein und schau, dass es zur Routine und damit „normal“ wird. Tagebuch schreiben Was ich auch in meinen Tagesablauf eingebunden habe ist