Dein Ausbildungsbetrieb ist pleite? Du fühlst dich überfordert und weißt nicht wie es für dich weiter geht? Wenn du diesen Beitrag gelesen hast, weißt du konkret, was du jetzt zu tun hast, wenn dein Betrieb insolvent ist! Insolvenz – was ist das? Wenn es einem Unternehmen finanziell gut geht, ist es flüssig, d.h. solvent. Wenn es einem Unternehmen demnach nicht (mehr) gut geht, ist es nicht (mehr) flüssig bzw. zahlungsfähig und damit insolvent. Das kann aus verschiedensten Gründen passieren. Das heißt für dich als Azubi aber noch nicht, dass der Betrieb von heute auf morgen komplett geschlossen wird. So ein Insolvenzverfahren zieht sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Es gilt allerdings zu beobachten, wie sich das Insolvenzfahren über die kommenden Wochen/Monate entwickeln wird. Je nachdem musst du handeln. Es besteht die Option, dass der Betrieb komplett geschlossen wird oder das er von jemand anders aufgekauft wird. Sobald ein Unternehmen ein Insolvenzverfahren beantragt hat, wird dem Unternehmen ein Insolvenzverwalter an die Seite gestellt. Folgendes gilt dabei unbedingt zu beachten: Du weißt nun also, dass es dem Ausbildungsbetrieb finanziell nicht mehr gut geht – ganz im Gegenteil. Es kann sein, dass der Betrieb demnächst komplett schließt. Lass uns nun gemeinsam prüfen, wie es für dich als Azubi weiter gehen kann. Azubigehalt & Insolvenzgeld Du hast verschiedene Optionen mit der Situation, dass dein Ausbildungsbetrieb insolvent ist, umzugehen. Prüfen wir zunächst mal, wie es mit deinem finanziellen Rahmen weiter geht und ob du dich weiterhin auf dein Azubigehalt verlassen kannst. Normalerweise erhältst du jeden Monat dein Azubigehalt. Und „nur“ weil ein Unternehmen ein Insolvenzverfahren beantragt hat, heißt das noch nicht, dass es von heute auf morgen komplett schließen wird. Normalerweise läuft der Betrieb erst mal normal weiter, d.h. ebenso dein Gehalt. Doch das Gehalt kommt dann nicht mehr von dem Betrieb, da er ja nicht mehr zahlungsfähig ist, sondern von der Agentur für Arbeit. Die Höhe des Insolvenzgeldes richtet sich an die Höhe des Nettolohns, den du normalerweise bekommen würdest. Das Insolvenzgeld wir steuerfrei ausbezahlt, d.h. du bekommst wirklich die Höhe deines normalen Nettolohns raus. Außerdem bezahl die Agentur für Arbeit die Sozialabgaben, d.h. du bist weiterhin krankenversichert und zahlst die üblichen Steuern weiter. Was genau alles unter den Sozialabgaben läuft kannst du in meinem Blogbeitrag zum Thema „Deine erste Gehaltsabrechnung“ nachlesen. Das Insolvenzgeld musst du nicht selbst beantragen, dies macht der Insolvenzverwalter für dich. Solltest du plötzlich doch kein Geld mehr bekommen, weil der Insolvenzverwalter z.B. seinen Job nicht richtig gemacht hat und dich nicht gemeldet hat, setze dich unbedingt schnellstmöglich mit der zuständigen Agentur für Arbeit in Verbindung um dein Insolvenzgeld zu erhalten. Wie geht es weiter? Du hast nun leider nicht mehr all zu viele Möglichkeiten dich nach einer passenden Lösung umzuschauen. Du hast nun drei verschiedene Optionen, die du wählen kannst: Du wirst gekündigt, da du dich nicht frühzeitig um einen neuen Betrieb gekümmert hast und dich nicht nach der weiteren Zukunft in deinem Betrieb erkundigt hast. Prüfe, ob der Betrieb von jemand anders übernommen/aufgekauft wird und du deine Ausbildung in dem Betrieb zu ende machen kannst. Erkundige dich nach einem neuen Betrieb, wechsle den Betrieb und mache in diesem dann deine Ausbildung zu ende. Ich denke es ist keine Überraschung, dass ich dir zu letzterem rate. Nimm die Sache, also deine Ausbildung, dein Schicksal und damit deine Zukunft selbst in die Hand und verlasse dich hier nicht auf jemand anderen. Information am Rande: Ausbildungsbetriebe erhalten (je nach Bundesland anders) sogar einen „Bonus“ oder „Zuschuss“ vom Land, wenn sie Azubis übernehmen, die aus einem insolventen Ausbildungsbetrieb kommen. Das scheint wohl eine Art „Danke“ zu sein, die Azubis schnell und unbürokratisch aufzunehmen, die gerade dringend Hilfe brauchen. 1. Option: Du wirst gekündigt Wenn es nun also darum geht, dass der Betrieb wirklich dicht machen muss, weil dein Ausbildungsbetrieb insolvent ist, dann kann es sein, dass du die Kündigung auf den Tisch gelegt bekommst. Der Betrieb wird ja faktisch nicht weiter existieren, dass heißt man kann dich auch nicht weiterhin ausbilden. Da du diese Option ja nicht möchtest, gilt es die anderen Optionen zu prüfen. 2. Option: Der Betrieb wird aufgekauft Das kommt relativ häufig vor, dass ein Betrieb im Insolvenzverfahren von einer anderen Firma aufgekauft wird. Damit eröffnet sich für dich natürlich die Chance die Ausbildung in diesem Betrieb auch zu beenden und ordentlich fertig zu machen. Diese Option kommt allerdings nur in Frage, wenn alles recht zeitnah passiert und der Insolvenzverwalter (=dein neuer Azubibetreuer) frühzeitig eine Übernahme bzw. einen neuen Vertrag vorlegt. Sollte das nicht innerhalb von wenigen Tagen/Wochen nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens passieren, rate ich dir dringend zu Option Nr. 3. 3. Option: Ausbildungsbetrieb selbstständig wechseln Ich würde dir dringend raten diese Option frühzeitig durchzuspielen, mit allem was dazu gehört. Und warum? Naja, da du ja ein schlauer & smarter Azubi bist, kommst du dem Ganzen schon zuvor und hast dich schon lange nach einem anderen Ausbildungsbetrieb umgesehen 🙂 Wie das ganze funktioniert, was du dabei beachten musst, welche gesetzlichen Vorgaben es einzuhalten gilt erfährst du im Beitrag „Kündigung oder Betriebswechsel“ – lies dir den Beitrag unbedingt durch! Dann weißt du Bescheid, wie du mit der Kündigung bzw. dem Aufhebungsvertrag in deinem alten Betrieb umgehen musst. Was ändert sich in der Berufsschule? In der Berufsschule sollte sich, sofern der neue Betrieb immer noch im gleichen Bundesland/der gleichen Region ist wie der alte Betrieb, nichts ändern. Du musst nur sicher gehen, dass die Kammer über alle Vorgänge und Änderungen Bescheid weiß. Sie wickelt am Ende deine Prüfung und deine Zeugnisse ab. Wenn sie also nicht weiß, in welchem Betrieb zu schlussendlich gelandet bist, kann es sein, dass die Einladung zur Abschlussprüfung nicht mal bei dir ankommt. Es ist also wirklich wichtig, dass die zuständige Kammer über alles Bescheid weiß. Solltest du dich für Option 2 entscheiden und in dem Betrieb weiterlernen, ist die Firma trotzdem eine andere. Das musst du auch entsprechend melden und lernst damit auch in einem anderen Betrieb – unrelevant, ob der Betrieb immer noch an der alten Stelle ist. Hier kannst du
10 Lernmethoden die du kennen musst
Du möchtest wissen, welcher Lernstil zu dir passt? Mit diesen 10 Lernmethoden, zugeschnitten auf die verschiedenen Unterrichtsfächer, findest du deine passende Methode! Warum verschiedene Methoden ausprobieren? Jedes Fach lernt sich anders. Wenn du an Mathematik denkst, lernst du ganz anders, wie z.B. eine Sprache wie Deutsch oder Englisch. Außerdem lernen wir in der Schule keine große Bandbreite an Lernmethoden kennen. Lernt man in der Schule überhaupt wie man richtig lernt? :-O Du veränderst dich über die Jahre hinweg genau so wie deine Art des Lernens. Deshalb ist es wichtig, dass du regelmäßig deine Lernmethode überdenkst und eventuell anpasst – an deine Art und an das jeweilige Fach. Deshalb zeige ich dir in diesem Beitrag 10 verschiedene Lernmethoden und schreibe direkt dazu, welche Lernmethode zu welchem Unterrichtsfach am besten passt. Verschiedene Lerntypen Früher hat man zwischen vier verschiedenen Lerntypen unterschieden: Wie funktioniert die Vergessenskurve? Wenn es ans Lernen geht, geht es auch gleichzeitig darum, die Sachen wirklich im Gedächtnis zu behalten und nicht zu schnell wieder zu vergessen. Du möchtest die Infos ja dann auch zu dem gewünschten Zeitpunkt in der Klassenarbeit oder Klausur auch wieder abrufen können. Deshalb stelle ich dir jetzt die Vergessenskurve vor, die sehr anschaulich darstellt, wie schnell man das gelernte wieder vergisst. In dem Schaubild erkennst du an den Linien, wie schnell man gelerntes wieder vergisst. In der ersten Linie siehst du, dass nach einem Tag wieder die Hälfte von dem gelernten vergessen ist. Nach 6 Tagen ohne Wiederholungen hast du alles wieder vergessen. Deshalb sind Wiederholungen wahnsinnig wichtig. Bei der zweiten Linie siehst du, dass nach 6 Tagen immer noch Wissen vorhanden ist. Hier hat die erste Wiederholung schon stattgefunden. Bei der dritten Linie hast du nach 6 Tagen immer noch über die Hälfte des Gelernten behalten. Und wenn du den Stoff mindestens drei Mal wiederholst, hast du nach 6 Tagen immer noch fast alles, was du gelernt hast, behalten. Dann kannst du es auch zum gewünschten Zeitpunkt in der Prüfung wieder abrufen. 10 verschiedene Lernmethoden Damit du eine Auswahl an verschiedenen Lernmethoden bekommst, führe ich dir im folgenden 10 verschiedene Methoden auf – es ist für jeden was dabei. In den Infoboxen siehst du immer direkt, welche Methode für welches Fach am Besten geeignet ist. 1. Lernen in Gruppen/Gegenseitiges Abfragen Beim Lernen in Gruppen setzt du dich mit deinen Azubi-KollegInnen und/oder KlassenkameradInnen zusammen und lernst mit ihnen gemeinsam. Ihr könnt euch gegenseitig abfragen, gemeinsam über Themen und Fragen diskutieren und so voneinander lernen. Es ist auch wirklich hilfreich, wenn andere eine Frage stellen, die du vielleicht gar nicht auf dem Schirm hattest. Dadurch kannst du auch wieder dazulernen. Ich selbst habe diese Methode vor allem für die Zeit vor den Abschlussprüfungen genutzt. Wir haben uns zusammen gesetzt und uns gegenseitig abgefragt. Wenn der eine die Antwort nicht wusste, konnte es der andere vielleicht beantworten. So hat jeder von dem Wissen des anderen profitiert. Wichtig sind hier auch immer Wiederholungen zu machen – setzt euch also am Besten schon frühzeitig zusammen, dann könnt ihr das Treffen wiederholen. 2. Lernen mit Karteikarten Karteikarten kannst du heutzutage nicht mehr nur analog nutzen, sondern auch digital mit Apps. Gib dazu einfach in deinem App-Store mal „Karteikarten“ ein und schon erhältst du unzählige Apps. In diesem Bild wird das Prinzip mit den verschiedenen Stapeln gut dargestellt: Das Prinzip von Karteikarten ist dir vielleicht schon bekannt: du hast eine Karteikarte auf der ein Begriff steht und auf der Rückseite steht das dazugehörige Wort/Definition/Inhalt. Wenn du die Karteikarte richtig beantwortet hast, kommt sie auf den Stabel eine Runde weiter (grüner Pfeil). Wie viele Runden, d.h. Wiederholungen, du drehen willst, bleibt dir überlassen. In diesem Beispiel sind es drei Wiederholungen, also 4 Runden bis du am Ende bist. Wenn du die Karteikarte falsch beantwortet hast, kommt sie auf den ersten Stapel zurück (roter Pfeil), unabhängig davon in welcher Runde du bist. D.h. sobald du eine Karteikarte falsch hast, musst du mit dieser von vorne anfangen. Erst wenn die Karte auf dem letzten Stapel landet, kannst du sie erst richtig und hast sie richtig verinnerlicht. 3. Loci Methode Bei der Loci Methode merkst du dir Sachen in einer bestimmten Reihenfolge, mit Hilfe von einem dir bekannten Raum, das kann z.B. deine Küche sein. Diese Methode kannst du auf viele Punkte anwenden, wenn du sie auswendig lernen musst. Gehe zunächst durch den ausgewählten Raum und präge dir bestimmte Punkte in einer ganz bestimmten Reihenfolge ein. Als Beispiel lernen wir nun den Ablauf der Photosynthese mit Hilfe der Küche auswendig. Das könnte dann folgendermaßen aussehen: Ich verknüpfe die Punkte im Raum, mit den Punkten, die ich mir merken muss. Du kannst das Prinzip auf alle möglichen Räume und Punkte anwenden, die du auswendig lernen musst. Gehe dafür am Besten auch einfach durch den Raum durch und schau dir die Gegenstände an. Dein räumliches Denken wird hier beansprucht und so kannst du dir Sachen besser langfristig merken. 4. Zusammenfassungen schreiben Bei dieser Art der Lernmethode fasst du alle wichtigen Inhalte aus dem Unterricht zusammen. Du kannst hier auch Inhalte von vergangenen Klassenarbeiten zusammenfassen, das war ein Tipp von Leslie (Hotelfachfrau) aus dem Interview im Podcast. Sie hat dazu immer die wichtigsten Inhalte nach den Klassenarbeiten zusammengefasst und hat somit die Inhalte nochmals wiederholt und auch gleichzeitig aus den Fehlern gelernt, die sie in der Arbeit gemacht hat. Für die Prüfung hatte sie damit dann einen Ordner mit allen Zusammenfassungen zu jedem Fach und konnte mit diesen dann lernen. Generell ist es bei dieser Methode wichtig, dass du nicht alles zusammenfasst. Du musst dich auf die Wichtigsten Inhalte konzentrieren und die unwichtigen Inhalte rauslassen. Solltest du eigene Beispiele haben oder Beispiele aus dem Unterricht, sind diese hier total willkommen, denn durch praktische Veranschaulichungen kannst du dir generell Dinge viel besser merken. Außerdem solltest du nicht 1:1 abschreiben, sondern die Inhalte in deinen eigenen Worten zusammenfassen. Diese Lernmethode war in meiner Schul- und Studienzeit meine liebste Methode zum lernen. Durch das Schreiben von Hand von den wichtigsten Dingen, habe ich mir die Sachen währenddessen eingeprägt, weil ich
Internat vs. Wohnung vs. Pendeln
Wenn man die Wahl hat zwischen einem Zimmer im Internat in der Berufsschule, oder einer Wohnung bei der Schule, oder dem Pendeln, dann sollte man die Optionen gut abwägen. Es hat alles seine Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst abwägen muss. Manchmal hat man als Azubi ja sogar gar keine Wahl, da man jede Woche 1-2 Tage Schule hat und keinen Blockunterricht – da fällt diese Diskussion komplett raus. Außerdem ist es möglich, dass die Wege zur Schule auch einfach viel zu lange sind um zu Pendeln. Ich hatte damals allerdings die Wahl durch meinen Blockunterricht und möchte dir von meinen Gedankengängen erzählen und wie ich mich damals entschieden habe. Mögliche Optionen Du kannst dich im Prinzip zwischen drei verschiedenen Optionen entscheiden. Ich zeige dir nun im Folgenden die verschiedenen Optionen mit den möglichen Vor- und Nachteilen. Internatszimmer Bei dieser Option mietest du ein Zimmer im Internat deiner Berufsschule. Du wohnst damit blockweise direkt in bzw. bei der Schule. Vorteile Nachteile Keine Anfahrtswege: man spart morgens viel Zeit. Man wohnt in der Schule: man kann nicht richtig abschalten + Hobbies + Freunde treffen ist unter der Woche nicht möglich, da zu weit weg. Günstiges wohnen auf Zeit. Man zahlt ggf. doppelt Miete. Kleiner Wohnraum = wenig Raum, den man sauber halten muss. Keine Privatsphäre: Zimmer werden i.d.R. mit anderen geteilt. Es wird für einen gekocht + man muss nicht selbst einkaufen. Man wird zum Küchendienst eingeteilt + muss das essen, was es gibt. Wenig administrativer Aufwand: Abrechnung erfolgt meist direkt über die Lohnabrechnung – finanzieller Zuschuss über den Betrieb. Man muss sich an die Hausregeln halten: Nachtruhe + Schließzeiten. Lernen mit Klassenkameraden bzw. Mitbewohnern sehr vorteilhaft. Wenn man besser alleine lernt, ist die Gesellschaft eher ein Störfaktor. Wohnung in der Nähe der Schule Eine alternative Option zum Internatszimmer ist eine eigene Wohnung bzw. eine WG in der Nähe der Berufsschule, die man dann immer wochenweise mietet, z.B. eine Ferienwohnung. Vorteile Nachteile Keine Anfahrtswege: man spart morgens viel Zeit. Man wohnt in der Nähe der Schule: man kann nicht richtig abschalten + Hobbies + Freunde treffen ist unter der Woche nicht möglich, da zu weit weg. Eigene Wohnung + trotzdem in der Nähe der Schule – finanzieller Zuschuss über den Betrieb Man zahlt ggf. doppelt Miete – Ferienwohnungen teilweise extrem teuer. Privatsphäre gegeben, da man außerhalb der Schule lebt. Man teilt sich Wohnraum ggf. mit Mitbewohnern. Man kann seine eigenen Regeln befolgen + muss sich nicht an die Hausregeln der Schule halten. Ggf. handelt es sich um eine Ferienwohnung die man mietet – oft auch mit Regeln verbunden + teuer. Lernen mit Klassenkameraden bzw. Mitbewohnern sehr vorteilhaft. Wenn man besser alleine lernt ist die Gesellschaft eher ein Störfaktor. Pendeln Als dritte Option möchte ich das Pendeln zwischen der eigenen Wohnung und der Berufsschule nennen. Das kommt natürlich auch wieder darauf an, wie weit die Schule entfernt ist und ob das demnach überhaupt möglich ist oder nicht. Außerdem war bei unserer Distanz von zu Hause zur Berufsschule ein Auto unumgänglich. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich die dreifache Zeit unterwegs gewesen. Das musst du bei deiner Entscheidung auf jeden Fall mit einbinden! Vorteile Nachteile Man schläft im eigenen Bett + in den eigenen vier Wänden. Lange Anfahrtswege – Berufsverkehr + Spritkosten (Auto meist ein Muss). Man zahlt nicht doppelt Miete. Man bezahlt mehr für den Sprit. Man kann seinen Hobbies unter der Woche nachgehen. Durch langes Pendeln ist ggf. nicht viel Freizeit vorhanden. Man ist von der Schule räumlich getrennt + kann besser Abends abschalten. Ablenkung ist schneller vorhanden – Lernen fällt ggf. schwerer. Lernen ist in Ruhe zu Hause alleine möglich. Lernen in Gruppen fällt schwerer, da man nicht in der Nähe von den anderen ist. Man hat seine Privatsphäre für sich. Eventuell ist man etwas außen vor, wenn es um den Zusammenhalt in der Klasse geht (wenn alle anderen vor Ort bleiben). Das war meine Wahl Ich hatte damals ebenfalls diese drei Optionen und habe mich für das Pendeln entschieden. Wobei ich am Ende, kurz vor den Prüfungen, für ein paar Tage bei Klassenkameraden in der Ferienwohnung auf der Couch geschlafen habe, damit wir gemeinsam lernen konnten. Mein Pendelweg hat zwischen 35-50 Minuten pro Strecke betragen – je nachdem wie der Verkehr war. Als ich meine Ausbildung begonnen habe, habe ich in einer WG gewohnt. Gemeinsam mit Klassenkameraden bin ich im ersten Lehrjahr in einer Fahrgemeinschaft zur Berufsschule gependelt. Wir alle wollten weiterhin zu Hause wohnen bzw. in unseren eigenen Wohnungen und konnten somit die Spritkosten teilen. Unsere Miete ist ja trotzdem weiter gelaufen, auch wenn wir in der Schule ein Zimmer genommen hätten. Zur Mitte bzw. zum Ende des zweiten Lehrjahrs hin haben sich dann einige dafür entschieden in der Berufsschule ein Zimmer im Internat zu mieten bzw. eine Wohnung in der Nähe der Schule, einfach aus Zeitgründen und weil sie keine Lust mehr auf das Pendeln hatten. Ich selbst bin trotzdem weiter gependelt, da ich in der Zwischenzeit mit meinem Mann zusammengezogen bin und ich dadurch doppelt Miete hätte zahlen müssen. Wäre ich zu der Zeit nicht mit ihm zusammengezogen, hätte das vielleicht auch nochmal anders ausgesehen. Doch dann wäre für mich vermutlich nur eine Wohnung in Betracht gekommen, da man im Internat fixe Schlafenszeiten und Ausgangszeiten hatte – das war für mich ein No Go. Ab und zu ist auch noch ein Klassenkamerad mitgefahren bzw. dann meistens Freitags nach Hause, wodurch ich dann auch wieder ein paar Euro reinholen konnte. Und man muss dazu sagen, dass der Sprit zu meiner Ausbildungszeit noch nicht die Preise hatte, die es aktuell sind. Ein Tipp wie du Geld beim Tanken sparen kannst findest du auch in diesem Beitrag von mir – 10 Spartipps die du kennen musst. Ab und an hatte ich schon das Gefühl, dass ich was „verpasst“ habe, weil die anderen zusammen gelernt haben und auch zusammen in den Bars und Restaurants vor Ort waren. Doch das hat unseren Zusammenhalt keineswegs getrübt, wir sind trotzdem alle super gut miteinander ausgekommen 🙂 Zusammengefasst war mir mein
Kündigung oder Betriebswechsel in der Ausbildung
Du hast schon oft darüber nachgedacht deine Ausbildung hinzuschmeißen und einfach alles sein zu lassen? Du hast demnach schon mal an eine Kündigung gedacht? Zieh lieber in Betracht den Betrieb zu wechseln, anstatt alles hinzuschmeißen. In diesem Beitrag erzähle ich dir, an welchen Punkten du erkennst, wann es Zeit für einen Wechsel bzw. eine Kündigung ist. Außerdem erkläre ich dir wie du genau vorgehen kannst und ich zeige dir, wie es bei mir damals war. Diese Möglichkeiten hast du Wenn man in der Ausbildung unzufrieden ist und keine Zukunftsperspektive mehr sieht, dann denkst du vielleicht sofort daran die Ausbildung hinzuschmeißen. Doch eine gute Alternative könnte es sein, den Betrieb zu wechseln. Wir checken mal, wann welche Option für dich besser ist. Prinzipiell ist das Thema Kündigung bzw. Betriebswechsel teilweise von Kammer zu Kammer unterschiedlich, es KANN hier nochmals gesonderte Regelungen geben. Bitte, bitte, bitte, gehe deshalb UNBEDINGT in das direkte Gespräch mit deiner Kammer! Kündigung Es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass du deine Ausbildung abbrichst. Wobei hier schon gesagt sei, dass ich davon absolut kein Fan bin. Ich bin dann eher ein Fan vom Betriebswechsel. Aber jetzt führen wir trotzdem mal ein paar Gründe auf, die eine Kündigung rechtfertigen könnten: Fallen dir noch weitere Gründe ein? Schreib es gerne in die Kommentare! Betriebswechsel Nun kommen wir zum Betriebswechsel, der Alternative zur Kündigung. Denn meistens ist man nicht mit dem gewählten Beruf unzufrieden, sondern mit dem Betrieb. Ich führe dir nun ein paar Gründe auf, die für einen Betriebswechsel stehen könnten: Dies sind einige Gründe, die dafür sprechen, dass du dringend den Betrieb wechseln solltest. Im folgenden erkläre ich dir, wie du den Betrieb wechseln kannst. Möglichkeiten des Betriebswechsels/der Aufgabe der Ausbildung Es gibt verschiedene Möglichkeiten aus dem einen Betrieb in den anderen Betrieb zu wechseln. Das kommt auch meistens darauf an in welcher Phase du dich in der Ausbildung befindest bzw. wie lange du schon dabei bist. Wir schauen uns hier die Form der Kündigungen und des Aufhebungsvertrags an und dann, was ich dir klar empfehlen würde. Kündigung Du kannst deinen Ausbildungsvertrag ganz normal kündigen. Hierbei unterliegen allerdings einige Vorgaben, die du beachten musst. Und es wird auch zwischen verschiedenen Kündigungsvarianten unterschieden. Kündigung in der Probezeit Wenn du dich noch in der Probezeit befindest kannst du jederzeit kündigen, ohne Einhaltung einer Frist (§ 22 BBiG). Die Voraussetzung ist hier, dass du die Kündigung schriftlich einreichst, Gründe musst du aber nicht nennen. Beachte, dass sowohl du diese Form der Kündigung anwenden kannst, als auch dein Arbeitgeber! Fristlose Kündigung Unter Angaben von dringenden Gründen kannst du auch fristlos kündigen (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG). Das gilt aber wieder genau so für deinen Arbeitgeber. Wenn du also dringende Gründe hast wie z.B. Beleidigungen, Mobbing oder sogar körperliche Gewalt kannst du fristlos kündigen. Wenn du als Azubi allerdings gesetzeswidrig handelst, kann dich dein Arbeitgeber genau so fristlos kündigen. Dies wäre z.B. bei Diebstahl der Fall (§ 22 BBiG). Die Kündigungsgründe dürfen zum Zeitpunkt der Kündigung nicht länger als zwei Wochen bekannt sein (§ 22 Abs. 4 BBiG). Es sind jedoch sehr strenge Maßstäbe anzulegen, ob tatsächlich ein wichtiger Grund vorliegt. Du musst schriftlich und unter genauer Angabe der Gründe (wer, was, wann, wo) kündigen. Sonst ist die Kündigung unwirksam. Gründe für eine außerordentliche, fristlose Kündigung können folgende sein: Eine außerordentliche, fristlose Kündigung ist nicht einfach mal so schnell geschrieben und eine etwas heikle Sache. Tausche dich in diesem Fall also unbedingt mit deiner zuständigen Kammer oder Gewerkschaft aus! Ordentliche Kündigung Unter einer ordentlichen Kündigung versteht man, dass du innerhalb von einer Frist kündigst und dann gehst. Dann kannst du innerhalb von 4 Wochen kündigen, dies muss schriftlich erfolgen. Dein Ausbildungsbetrieb darf diese Art der Kündigung nicht nutzen. Du hast hier als Azubi einen besonderen Kündigungsschutz (§ 22 BBiG). ACHTUNG: Das greift nur, wenn du beabsichtigst, deine Ausbildung komplett aufzugeben bzw. einen komplett anderen Beruf zu erlernen (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 BBiG). SEHR WICHTIG: Wenn du dich einmal für die Aufgabe deiner Ausbildung entschieden hast, darfst du anschließend nicht vorgeben, den Betrieb doch wechseln zu wollen. Wenn du den Kündigungsgrund Berufswechsel nur vorgeschoben hast, um dieselbe Ausbildung in einem anderen Betrieb machen zu können, kann der bisherige Ausbildungsbetrieb unter Umständen Schadenersatz verlangen (§ 23 Abs. 1 BBiG). Aufhebungsvertrag Nun kommen wir zu der Variante, die ich dir dringend empfehle. Ein Aufhebungsvertrag ist ein schriftlicher Vertrag in dem vereinbart wird, dass beide Seiten mit der Aufhebung des Ausbildungsvertrags einverstanden sind. Diese Art kann von beiden Parteien vorgeschlagen werden und sie ist auch nur gültig, wenn beide Parteien damit einverstanden sind. In der Regel lassen sich Arbeitgeber auch auf einen Aufhebungsvertrag ein. Nutze diesen deshalb in jedem Fall, wenn du den Betrieb wechseln möchtest. Greife nur auf die Möglichkeit der Kündigung zurück, wenn dein Arbeitgeber sich komplett quer stellt und du natürlich auch zwingende Gründe hast! So war es bei mir Ich habe meine Ausbildung in einem Betrieb begonnen, den ich anfangs sehr mochte. Ich bin mit allen Kollegen und Kolleginne und auch Vorgesetzten sehr gut klar gekommen, ich hatte auch eine super Ausbilderin. Doch dann hat sich plötzlich einiges geändert – die Vorgesetzten haben sich geändert, es wurde das Unternehmenskonzept einmal umgekrempelt und es hat eine Kehrtwende stattgefunden, mit der ich nicht zurecht gekommen bin. Der Betrieb und die zuständigen Personen haben sich innerhalb von kürzester Zeit so enorm verändert, dass ich mich damit einfach nicht mehr identifizieren konnte – so wie viele andere Azubikollegen und Kolleginne auch. Wir haben uns dann damals auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt, den beide Parteien unterschrieben haben. Damit konnte ich dann einen neuen Betrieb suchen. Aufgeben war für mich in diesem Moment keine Option, da ich mich auch bereits Anfang des 2. Lehrjahrs befunden habe. Wenn ich dann aufgegeben hätte, wären die letzten 1,5 Jahre für mich vergeudet gewesen. Ich habe dann glücklicherweise sehr schnell einen neuen Betrieb gefunden. Das ging relativ einfach über meine Klassenkameraden in der Berufsschule, hier hat sich schnell raus kristallisiert wo, was, wie möglich ist. Dann habe ich mich in einem Betrieb
Inflation: was bedeutet das für meine Ausbildung?
Überall hört und liest man von der steigenden Inflationsrate. Aber was heißt das eigentlich? Und was heißt das für mich bzw. meine Ausbildung? Wenn man das Wort „Inflation“ in den Duden eingibt, kommt folgende Definition: „Anhaltende allgemeine Erhöhung des Preisniveaus und dadurch bedingter Rückgang der Kaufkraft einer Währung“. ÄH, what? 😀 Was das genau heißt, was das für dich bedeutet und welche Auswirkungen das auf deine Ausbildung hat, klären wir in diesem Beitrag 🙂 Definition Inflation vs. Deflation Um die die Auswirkungen der Inflation auf deine Ausbildung zu erklären muss ich kurz etwas weiter ausholen, um auch die Deflation, also das Gegenteil davon, zu erklären. Jetzt wird es also ganz kurz etwas theoretisch, geht aber nicht zu lange 😉 In einer Volkswirtschaft, also der Gesamtwirtschaft eines Volkes, hat das Geld immer einen bestimmten Wert im Vergleich zu den Gütern bzw. Dienstleistungen, die man mit diesem Geld kaufen kann. Betrachten wir das ganze mal an einem Brot, das ich beim Bäcker kaufe. Gehen wir davon aus, dass der „normale“ Preis bei 2,00€ pro Brot liegt. Inflation Wenn ich nun während einer hohen Inflation zum Bäcker gehe, bekomme ich für meine 2,00€ nur noch das halbe Brot anstatt das ganze Brot. D.h. mein Geld ist nun weniger Wert bzw. die Preise für die Güter und Dienstleistungen sind gestiegen –> Geldentwertung. Mein Azubilohn ist aber immer noch gleich hoch, d.h. ich verdiene auch nicht mehr, bekomme aber weniger für mein Geld, da die Preise gestiegen sind. Außerdem werden durch die Inflation auch deine Ersparnisse weniger, da das Geld ja weniger Wert ist. Hyperinflation Vielleicht hast du schon mal von der sog. Hyperinflation gehört. Sie war in den 1930-er Jahren zur Weltfinanzkrise. Die Inflation ist so wahnsinnig durch die Decke gegangen, dass die Preise ins unermessliche gestiegen sind. Im Mai 1923 kostete ein Kilo Brot noch 474 Mark. Im Juli kostete es dann schon 2.200 Mark, im Oktober dann 14 Millionen Mark und Ende Oktober dann schlappe 5,6 Milliarden Mark. Es hat dann wirklich 20 Milliarden Mark Scheine gegeben – für uns ist das unvorstellbar, doch so hat es sich tatsächlich zugetragen. Dadurch wird deutlich, dass das das Geld dann quasi nichts mehr wert war. Das hat dann schon einen Monopoly-Charakter, wenn man quasi mit „Spielgeld“ bezahlt. Deflation Bei der Deflation sprechen wir also genau vom Gegenteil: das Geld wird mehr wert und die Preise für Dienstleistungen und Waren sinken –> Geldaufwertung. Die Auswirkungen hiervon wären z.B., dass man sich weniger kauft, da man als Konsument hofft, dass die Preise weiter sinken – man beginnt zu spekulieren. Dadurch, dass dann die Nachfrage sinken würde, wäre zu viel Angebot auf dem Markt im Vergleich zu der geringen Nachfrage. Wer kontrolliert das alles? Die EZB, Europäische Zentralbank, ist der Kontrolleur in der ganzen Angelegenheit und prüft die Preise immer im Vergleich zum Vorjahr. Sollten sich die Preise enorm ändern (positiv wie negativ) schraubt die EZB ggf. nach und korrigiert die Preise durch Zinsenerhöhungen bzw. Zinssenkungen. Sollten die Preise bei +/- 2% zum Vorjahr liegen, spricht man von einer Preisstabilität. Was ist jetzt besser? Irgendwie klingt ja beides nicht so wahnsinnig toll – weder Inflation noch Deflation. Aber was ist denn nun eigentlich besser für uns? Auch wenn du für dich nun vielleicht denkt, dass die Deflation auf den ersten Blick besser ist, ist sie es nicht wirklich. Die Inflation ist in diesem Sinn „das kleinere Übel“ von beiden. I.d.R. strebt die EZB eine Inflationsrate von knapp 2% an. Das Problem ist nun aber, dass wir durch Corona und die Veränderungen der letzten Monate aktuell eine Inflation von knapp 5% haben. Das heißt nun wiederum, dass alles teurer wird und wir uns mit unserem Geld weniger leisten können. Du hast sicherlich im Supermarkt die ein oder andere Preissteigerung bereits gemerkt, oder? Hier siehst du die Entwicklung der Inflation der vergangenen Jahre und wie man direkt sieht, sind wir aktuell weit über dem „normalen“ Niveau. Auswirkungen auf die Ausbildung Nun wissen wir zwar, dass wir aktuell eine hohe Inflation haben. Doch was heißt das jetzt konkret für dich und deine Ausbildung? Da die Inflation aktuell sehr hoch liegt wirst du vermutlich schon gemerkt haben, dass die Preise für Lebensmittel, Konsumgüter, Dienstleistungen und z.B. auch Benzin gestiegen sind. Dein Azubilohn hat sich hingegen ja vermutlich nicht erhöht, was aktuell leider für dich bedeutet, dass du dir faktisch weniger leisten kannst bzw. eher verzichten musst. Schau dir dazu auch sehr gerne nochmal meinen Beitrag mit 10 tollen Spartipps an, die du sofort umsetzen kannst. Prüfe deine Ein- und Ausgaben und checke auf jeden Fall, vor allem jetzt mit der aktuellen Lage in der Ukraine, ob du an deinen Strom- und Gaspreisen noch schrauben kannst. Verzichte so oft es geht auf das Auto, bei den aktuell Spritpreisen. Tipps zum günstigen Tanken findest du auch in dem verlinkten Beitrag zu den Spartipps von mir. Im Prinzip können wir leider nicht viel mehr tun außer abzuwarten und uns auf das Tun der Politik zu verlassen. Lasse dich nicht aus der Ruhe bringen. Die Lage wird sich auch wieder normalisieren und verbessern. Die EZB hält aktuell auch noch die Füße still, weil sie denken, dass es sich von alleine wieder einrenken wird – wir werden sehen. Keine Angst – du musst jetzt keine Sorge haben wegen der Inflation deine Ausbildung zu verlieren. Natürlich wird sie Auswirkungen auf deinen Ausbildungsbetrieb haben, aber dich als Azubi wird die Inflation kaum berühren, zumindest nicht im geschäftlichen Kontext. Ich hoffe, dass wir nun ein wenig Licht in den Dschungel der Inflation gebracht haben und du bei der nächsten Diskussion bei der Arbeit mitreden kannst, wenn es mal wieder heißt „Mensch ist die Inflation gerade hoch…“. Lasse mir gerne einen Kommentar da, ob der Beitrag für dich hilfreich war und was zu über die Inflation denkst. In diesem Sinne, bis ganz bald
Mitarbeiter-Benefits
Heutzutage ist es in der Regel normal, von seinem Arbeitgeber sogenannte Mitarbeiter-Benefits in der Ausbildung zu erhalten. Das sind Extras, die du zusätzlich zu deinem normalen Gehalt bekommst. Warum Arbeitgeber diese Benefits anbieten, welche Arten es davon gibt und warum du unbedingt danach fragen solltest, liest du in diesem Beitrag – let´s go! Warum bieten Arbeitgeber Benefits an? Wenn man sich durch Stellenanzeigen auf den verschiedenen Jobportal durchklickt, stößt man bei 99% der Stellenanzeigen auf sogenannte Benefits. Daran merkt man, dass man als Arbeitgeber eher aus der Masse hervor sticht, wenn man keine Benefits anbietet, im Vergleich dazu, dass man welche anbietet. Es ist damit völlig normal seinem Arbeitnehmer Extras zu bieten, zusätzlich zu dem Gehalt. Und das nicht ohne Grund. Hier kommt mal wieder das Schlagwort „Fachkräftemangel“ ins Rennen. Arbeitgeber brauchen immer dringender gut geschulte, gelernte bzw. ausgebildete Fachkräfte. Diese sind heutzutage fast schon Mangelware und werden auch von Jahr zu Jahr weniger. Deshalb kämpfen die Betriebe um jeden guten Mitarbeiter, den sie bekommen können. Und da reicht ein gutes Gehalt schlichtweg nicht mehr aus – es braucht mehr! Und genau damit versuchen die Arbeitgeber die Fachkräfte anzulocken und mit den Goodies in ihr Unternehmen zu bekommen. Welche Arten von Mitarbeiter-Benefits in der Ausbildung gibt es? Man kann die Benefits in verschiedene Kategorien unterteilen. Das machen wir im folgenden nun mal, um einen groben Überblick zu verschaffen, was dir in Zukunft alles nices winken könnte 🙂 Verkehrsmittel Damit sind Unterstützung für den Weg zur Schule und zur Arbeit gemeint: Zuschuss zu öffentlichen Verkehrsmitteln/Bahn Card Leasingfahrrad/ Job Bike Dienstwagen Finanziell Bei finanziellen Benefits geht es um alle Extras, die auf dein normales Gehalt drauf kommen: Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Corona-Bonus (Sonderzahlung in 2021/2022) Jahressonderzahlung/Prämie Vermögenswirksame Leistungen Achte bei diesen Benefits darauf, dass dein Bruttogehalt in diesem Moment zwar steigt, deine Steuern aber natürlich auch höher werden. Denn alle Extras werden nochmals versteuert – ausgenommen ist der Corona-Bonus. Diesen gibt es allerdings auch nur in manchen Branchen. Materiell Bei diesen Dingen handelt es sich um Extras, die dir dein Arbeitgeber ausgibt und in diesem Fall auch zur privaten Nutzung zur Verfügung stellt: Handy Laptop Die rein dienstliche Nutzung ist kein Benefit, sondern die Voraussetzung der Erfüllung deiner Arbeit. Gesundheit Einige Unternehmen bieten auch Benefits an, die deiner Gesundheit zu Gute kommen: Sportprogramme im Unternehmen – hier kannst du den bezahlten Beitrag dann bei deiner Krankenkasse einreichen und bekommt einen Teil/ den ganzen Teil erstattet (je nach Betrag) Zuschuss zum Fitnessstudio/ Betriebseigenes Fitnessstudio Betriebsarzt – Impfangebote Massagen Ergonomische Arbeitsplätze (Höhenverstellbare Schreibtische/ Schreibtischstühle) Sozial/Freizeit Damit sind alle Goodies gemeint, die zu deinem privaten Leben bzw. einer besseren Work-Life-Balance einen Beitrag leisten: Betriebliche Altersvorsorge Zuschuss zur Kinderbetreuung Sabbatical Betriebsausflüge/ Mitarbeiterevents/ Weihnachtsfeiern Mitarbeiterrabatte bei Bäcker Betriebskantine/ Verpflegungszuschuss Pausenraum/ Aufenthaltsraum Gleitzeit/ flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildung Hierbei unterstützt dich der Arbeitgeber bei folgenden Punkten: Zuschuss zu Fernstudium Seminare/ Kurse auf dein Beruf ausgerichtet – Intern/ Extern Prüfungsvorbereitungen Workshops Veranstaltungsbesuche Das sind einige Extras, die dir ein Arbeitgeber anbieten kann. Ich habe mich hierbei bewusst nicht auf die Ausbildung beschränkt, sondern bin auch bei den Extras darüber hinaus gegangen. Ich gehe nämlich nicht davon aus, dass ein Azubi sonderlich häufig einen Dienstwagen hat 😉 Warum sollte ich nach Mitarbeiter-Benefits in der Ausbildung fragen? Dafür gibt es viele gute Gründe. Eine ganze Liste guter Gründe findest du oben aufgeführt 🙂 In der Ausbildung hat man mittlerweile immer mehr Benefits, die einem angeboten werden. Damit sieht man den Wandel auch hier schon und nicht erst nach der Ausbildung. Deshalb ist es auch super wichtig, dass du nach bestimmten Benefits aktiv fragen solltest, wenn es dir nicht von dem Betrieb aus angeboten wird. Unter anderem der Punkt von „Vermögenswirksamen Leistungen“ oder „Zuschuss zu öffentlichen Verkehrsmitteln“ sind Benefits, die sich wirklich auszahlen können. Wenn du in den finalen Zügen deiner Ausbildung bist und demnächst in das Berufsleben durchstarten solltest, dann sind das hier alles Punkte, die perfekt für den Einstieg sind. Dein Gehalt ist nach der Ausbildung nicht wirklich verhandelbar, da du noch keine Berufserfahrung hast und vermutlich auch noch nicht mit X Weiterbildungen glänzen kannst. Deshalb sind Benefits eine super Stelle, um noch mehr rauszuholen. Du solltest es dann nicht so sehen wie „Mein Gehalt ist Durchschnittlich, das ist nicht cool.“. Sondern eher von der Perspektive „Mein Gehalt ist zwar Durchschnittlich, allerdings habe ich super viele Benefits, die umgerechnet auch nochmal X Euro mehr Gehalt bedeuten.“. Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag mal wieder gefallen hat. Lass mir gerne einen Kommentar da, welche Benefits du bereits in deiner Ausbildung bekommst und welche Benefits du vielleicht hast, die hier noch gar nicht aufgeführt sind 🙂 In diesem Sinne, bis ganz bald
Zusatzqualifikationen in der Ausbildung
Generell vorweg: ich bin ein riesen großer Fan von Zusatzqualifikationen 🙂 Ich würde dir immer und überall dazu raten, wenn du die Möglichkeit hast. Definition Zusatzqualifikation Eine Zusatzqualifikation bedeutet, dass du Inhalte erlernst, die über die regulären Ausbildungsinhalte hinausgehen. Dies kann in Form von Sprachkenntnissen, IT-Kenntnissen, Management-Kenntnissen, o.ä., sein. Dies sind aber nur wenige Beispiele. Hier muss man allerdings auch unterscheiden zwischen „Qualifikationen“ die eher schlecht als recht sind und denjenigen, die dich wirklich voran bringen. Außerdem kannst du Qualifikationen über die komplette Ausbildungszeit erlernen oder eben nur in einem 1-stündigen Kurs. Das spiegelt sich dann im Titel auch wieder. Beispiele Ich habe zum Beispiel auf dem Berufskolleg eine Zusatzqualifikation zur Wirtschaftsassistentin gemacht. Das lief parallel einfach zum Unterricht. Ich musste hier ein paar wenige Unterrichtsstunden extra machen und eine Prüfung zusätzlich und habe damit ein zusätzliches Zeugnis und eine weitere Qualifikation erhalten. In der Ausbildung habe ich die Zusatzqualifikation Hotelmanagement gemacht. Dies war möglich, da ich die Fachhochschulreife hatte. Das heißt, dass ich hier zusätzlich Spanisch als Fremdsprache hatte plus Management-Kurse. Außerdem musste ich zusätzliche Prüfungen ablegen, um den Zusatz zu erhalten. Diese Zusatzqualifikation hat mich während den 3 Jahren komplett begleitet. Dadurch habe ich die Ausbildung Hotelfachfrau mit der Zusatzqualifikation Hotelmanagement. In meiner Ausbildung habe ich ebenfalls Seminare belegt wie zum Beispiel zum Thema „Tee“. Das war zwar spannend, bringt mich im Leben aber nicht wirklich weiter und ist deshalb auch nicht wirklich erwähnenswert. Lass sowas in deinen Bewerbungen und deinem Lebenslauf raus, außer du bewirbst dich in diesem Fall als Tee-Sommelier 😉 Im Studium ging es dann weiter. Ich habe gefühlt alles mitgenommen was ging 🙂 Von Sprachkursen über IT-Kurse. Außerdem habe ich einen weiteren Kurs belegt und zwar zum Thema Projektmanagement. Ich habe hier ebenfalls zusätzliche Module belegt und musste eine separate Prüfung ablegen. Anfangs habe ich es mega unterschätzt, weshalb ich beim ersten Mal auch durchgefallen bin. Ich wollte das Zertifikat aber unbedingt und habe es deshalb ein zweites Mal wiederholt und dann lief das auch. Manchmal dauert es einfach ein wenig länger, bis man zum Ziel kommt 😉 Aber in diesem Fall hat dieses Zertifikat nichts mit meinem eigentlichen Studium zu tun und ist davon komplett abgegrenzt. Bedeutung im Lebenslauf In deinem Lebenslauf machen sich Zusatzqualifikationen immer super gut. Alleine schon aus dem Grund, dass du dich weiterbildest und in dich selbst investierst und auch zusätzliche Zeit rein steckst. Außerdem hast du natürlich den anderen gegenüber einen klaren Vorteil, da du ja viel mehr Wissen und Kenntnisse mitbringst. Aber bitte überlege bei jeder Weiterbildung, ob das zu deiner Bewerbung und zu deinem Werdegang passt und relevant ist. Bei mir hat sich die Thematik Wirtschaft, Management, Organisation immer durchgezogen. Wenn ich meiner nächsten Bewerbung nun mein „Tee-Zertifikat“ beilegen würde, dann würde der Personal sich auch seinen Teil denken und meine Bewerbung direkt beiseite legen. Übersicht von Zusatzqualifikationen Das Bundesinstitut für Berufsbildung bietet eine Übersicht der möglichen Zusatzqualifikationen in deiner jeweiligen Ausbildung an. Klick dich direkt mal rein und check ab, was für dich drin ist (unbezahlte Werbung). Prüfe auch unbedingt (am besten bevor du deine Ausbildung antrittst) ob du eine Qualifikation während der kompletten Dauer der Ausbildung mitnehmen kannst, weil du z.B. das Abi hast. Das würde sich auf jeden Fall anbieten. Es kann sein, wenn du die Ausbildung bereits begonnen hast, dass du das rückwirkend nicht mehr einfließen lassen kannst. Und das wäre natürlich sehr ärgerlich. Also prüfe das unbedingt vorher. Und ansonsten frage auch immer in deinem Ausbildungsbetrieb in der Personalabteilung oder bei deinem Azubi-Betreuer nach, ob es Weiterbildungen gibt und was sie dir anbieten. Der Betrieb profitiert natürlich auch davon, wenn sie dich weiterbilden. Schreib gerne in die Kommentare, welche Weiterbildung oder Zusatzqualifikation du bereits hast. In diesem Sinne, bis ganz bald
Spartipps die du unbedingt kennen musst
In diesem Beitrag zeige ich dir Spartipps auf, die Alltagstauglich und sofort anzuwenden sind. Probiere die Tipps, die zu dir und deinem Leben passen und spare dadurch bares Geld! Als Azubi hat man in der Regel leider nicht so ein üppiges Gehalt, dass man sich alles mögliche leisten kann, was man will. Ich habe gerade meine erste Gehaltabrechnung von der Ausbildung raus gekramt und habe tatsächlich quasi fast nichts bekommen, und zwar 430€ netto im ersten Lehrjahr 🙁 Damit kann man eigentlich nicht leben bzw. überleben. Zumindest nicht, wenn man seine Ausbildung in einer der teuersten Städte Deutschlands macht wie ich, in Stuttgart. Alleine meine Miete in meiner WG hat damals 350€ pro Monat gekostet. Hätten mich meine Eltern nicht unterstützt, dann hätte ich mir die Ausbildung durch mein Azubi-Lohn alleine gar nicht leisten können. Ich hätte dann auf staatliche Unterstützung wie BAföG oder Wohngeld o.ä. zurückgreifen müssen – dazu in einem anderen Beitrag bald mehr. Die gute Nachricht: seit Januar 2020 gibt es für Azubis einen Mindestlohn. Die schlechte Nachricht: es reicht trotzdem vorne und hinten nicht. Außerdem bestätigen auch hier die Ausnahmen die Regel. So gilt der Mindestlohn in Ausnahmefällen nicht, wenn zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber etwas anderes vereinbart wurde. Der Mindestlohn liegt seit 2021 bei 550€ im ersten Ausbildungsjahr. Zum Vergleich: ich habe 2012 monatlich 541€ brutto bezahlt bekommen, im ersten Ausbildungsjahr. Der Lohn für ein Hotelfach-Azubi ist zwischenzeitlich natürlich auch gestiegen, das ist klar. Aber es macht stark deutlich, dass der Mindestlohn 2021 im Verhältnis angepasst wurde auf einen Lohn, den ich bereits 2012 ausgezahlt bekommen habe. Da stimmt das Verhältnis mal wieder vorne und hinten nicht. Deshalb ist klar: wenn ein Azubi mit seinem Gehalt Kosten hat wie die Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Steuern, Öffentliche Verkehrsmittel/Auto, Lernmittel, Bücher, etc., gilt es sparsam zu leben! Da sind Ausgaben wie Partys, Kino, Essen gehen etc. noch lange nicht inbegriffen. Und es wäre aber doch schön, wenn man in seiner Freizeit auch noch ein wenig Spaß haben kann, oder? 😉 Also, lasst uns mal die besten Spartipps checken, die du je gesehen hast. Spartipp #1: Nutze deinen Schülerausweis Der erste Spartipp kostet dich nichts und wird oft nur belächelt, spart dir aber bares Geld. Deinen Schülerausweis bekommst du in der Berufsschule in der ersten Woche und kannst damit oft einiges sparen. Du bekommst Ermäßigungen im Schwimmbad, im Kino, dein Monatsticket im öffentlichen Nahverkehr wird damit günstiger, die Eintrittskarten für Museen oder Ausstellungen werden ebenfalls günstiger. Zeige deinen Ausweis auch unbedingt, wenn du ein Girokonto eröffnest. Damit ist es nämlich kostenlos. Spartipp #2: Schlafe darüber, bevor du es kaufst Du hast ein Shirt gesehen, dass du gerne hättest? Der Rucksack im Schaufenster hat dich angelächelt? Die Sneaker von deiner Arbeitskollegen würden dir auch gefallen? Warte mit deinem Kauf mindestens einen Tag. Wir neigen oft zu Impulskäufen und kaufen, weil es uns in dem Moment glücklich macht und befriedigt. Oftmals vergeht das Glücksgefühl aber direkt nach dem Kauf wieder und die Sachen werden zu Staubfängern im Schrank. Deshalb empfehle ich dir: warte mindestens einen Tag, schlafe darüber. Und wenn du am nächsten Tag immer noch sagst „Mega geil, das will ich haben.“ dann scheint es sich zu lohnen. Wenn du aber nur eine Sekunde zweifelst, dann lass es bleiben! Wie sieht das mit größeren Investitionen aus? Du möchtest dir einen neuen Fernseher kaufen? Du willst das neue IPhone? Ein neues Fahrrad wäre auch ganz nice? Warte hier mindestens eine Woche, bevor du wirklich zuschlägst. Spartipp #3: Vergleiche Preise Es gibt mittlerweile etliche Plattform zum Preise vergleichen. Du kannst Urlaube, Stromtarife, Versicherungen, Handverträge usw. usw. usw. vergleichen. Nimm dieses kostenlose Angebot an und nutze es, vor allem bei größeren Investitionen. Es lohnt sich aber auch schon bei kleineren. Schau doch mal in deiner Vergleichs-App wo der Rucksack, den du unbedingt möchtest, am günstigsten ist und kaufe ihn dann direkt dort, anstatt 10€ bei einem anderen Online-Shop zu bezahlen. Spartipp #4: Lasse dich nicht von Aktionen täuschen Cyber-Monday, Black-Friday, Shopping-Week. Das sind Begriffe, die dir bekannt vorkommen und du denkst hier das Schnäppchen deines Lebens zu machen? Jaein. Das kann sein, muss aber nicht. Oft haben Händler schon Wochen vor den Aktionstagen die Preise angehoben. Wenn dann der tolle Tag mit den Aktionspreisen kommt, senken sie die Preise, das ist korrekt. Oftmals ist es dann allerdings der „normale“ Preis, den so sonst auch bezahlen würdest. Sie schlage die Marge somit schon vorher drauf, dass es dir als Endkonsument nicht auffällt, dass du eigentlich den ganz normalen Preis bezahlst. Lasse dich deshalb nicht von den Aktionen täuschen, vergleiche frühzeitig und gehe nicht erst am Black-Friday los und lass dich von vermeintlichen Schnäppchen verführen. Ich habe hier mit einem Laptop auch schon ein richtiges Schnäppchen gemacht, allerdings Wochen im voraus bereits Preise verglichen. Extra Tipp: Deaktiviere deine Push-Benachrichtigungen von dein Shopping-Apps wie Zalando, H&M, Amazon und Co. Melde dich von allen Newslettern ab, die nicht unbedingt notwendig sind. Damit tappst du nicht in die Aktionen-Falle und wirst gar nicht erst zum Kauf verleitet. Spartipp #5: Tanke clever Wenn du glücklicher Besitzer eines Autos bist weißt du, wie teuer der Sprit sein kann. Vor allem zu Corona haben sich die Preise extrem stark verändert. Beobachte dein Tank und tanke vorausschauend. Das heißt, dass du nicht bis zum letzten Tropfen warten solltest sondern dann tanken solltest, wenn es günstig ist. Morgens und Abends im Berufsverkehr ist es natürlich am teuersten, da hier die meisten Leute unterwegs sind. Es gibt mittlerweile auch Vergleichsplattformen für den Sprit. Probier mal www.clever-tanken.de aus (unbezahlte Werbung). Hier kannst du nahezu in Echtzeit die Preise in deiner Umgebung checken. Bilde mit deinen Klassenkameraden eine Mitfahrgelegenheit für die Berufsschule und tausche dich mit Arbeitskollegen aus. Vielleicht wohnt dein Kollege ja 2 Straßen weiter und ihr könnt easy eine Fahrgemeinschaft gründen. Im besten Fall nutzt du aber natürlich einfach dein Fahrrad oder gehst zu Fuß 🙂 Spartipp #6: Wechsel deinen Stromanbieter Ich wette mit dir, dass du seit du in deiner eigenen Wohnung lebst, deinen Stromanbieter noch nie gewechselt hast, oder? Wenn ja, dann