Die richtige Einstellung kann über den Erfolg deiner Ausbildung entscheiden. Im folgenden Beitrag erkläre ich dir die zwei wesentlichen Unterschiede von Mindset-Typen. Ich zeige dir an 4 einfachen Punkten, wie du dein Mindset als Azubi verändern kannst und wir klären, warum das Mindset überhaupt wichtig für dich ist. Was ist das Mindset? Ein Mindset bezeichnet die grundsätzliche Einstellung, Denkweise und Haltung, die du von dir selbst hast oder von deiner Umwelt, also deiner Familie, Freunde, Kollegen oder einfach von deiner Ausbildung. Überlege dir also mal: Wenn wir über unsere Denkmuster sprechen, dann geht es hierbei auch um bereits erlebtes. Wir gehen mit Erlebnissen, Erinnerungen anders um, denn das prägt alles unser Mindset als Azubi. Wenn du zum Beispiel an eine heiße Herdplatte fasst, dann machst du das ein Mal und nie wieder, weil du merkst, dass sie heiß ist und du dir weh tust. Dein Gehirn lernt also in Zukunft keine heißen Herdplatten mehr anzufassen. Genauso ist es mit Denkmustern. Wenn dir immer wieder eingeredet wird, dass du als Azubi keine Meinung haben darfst und eh nichts Wert bist, wirst du irgendwann an den Punkt kommen und es glauben, dass du als Azubi keine Meinung hast und eh nichts wert bist – du wirst den Mist irgendwann glauben. Welche Arten vom Mindset gibt es? Im folgenden siehst du zwei verschiedene Aussagen, entscheide dich spontan für die Aussage, die dich persönlich eher anspricht: Hast du dich für die 1. Aussage entschieden? Dann neigst Du eher zu einem ‚Fixed Mindset‘ und schiebst gerne Verantwortung an andere ab, anstatt selbst nach Lösungen zu suchen.  Bist du eher bei der 2. Aussage? Dann ist dein Mindset flexibel und tendierst eher zu einem ‚Growth Mindset‘. Fixed Mindset Menschen mit einem Fixed Mindset sind der Überzeugung, dass Intelligenz angeboren ist und dass sich das nicht ändern lässt. Das Gute am Fixed Mindset ist, dass man das Mindset trainieren kann. Du kannst mit der richtigen Einstellung und mit dem richtigen Handeln dein Mindset eher in die Richtung lenken, dass du offen und aufgeschlossen für Neues bist und dir daher mehr Wege offen stehen. Growth Mindset Menschen mit einem Growth Mindset sind der Überzeugung, dass sie sich in jedem Bereich weiterentwickeln und verbessern können, wenn sie nur genügend Einsatz bringen, trainieren oder lernen. Mit dem Growth Mindset hast du mehr Chancen auf ein erfolgreiches Leben und eine tolle Ausbildung. Ein positives und offenes Mindset kann dir dabei helfen schwierige Herausforderungen zu meistern. Also ist es keine Überraschung welches Mindset wir anstreben, oder? 🙂 Unser Ziel ist es dich als Azubi natürlich zu dem Growth Mindset hinzubringen, damit du groß und weit denkst und dir in und nach der Ausbildung alle Wege offen stehen. Wie kann man das Mindset als Azubi verändern? Es gibt verschiedene Wege dein Mindset als Azubi aktiv zu beeinflussen und damit zu lenken und zu ändern. Ich zeige dir jetzt 4 konkrete Punkte auf, wie du deine innere Einstellung in die Richtung von einem ‚Growth Mindset‘ hinlenken kannst: Kenne dein „Warum“ Sei dir darüber im klaren, warum du deine Ausbildung begonnen hast. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Warum hast du diesen Betrieb gewählt? Wenn du dein „Warum“ kennst und es dir immer wieder vor Augen führst, stärkt das dein Mindset und deine Motivation. Du kannst dich vor allem in schlechten Momenten daran zurück erinnern – das wird deine Einstellung auf jeden Fall verändern. Denn du hast dich damals aus positiven und schönen Gründen mit vollem Elan und Motivation für diesen Weg entschieden. Lerne aus Fehlern Du bist Azubi und dein Job ist es einen Beruf zu lernen. Du kannst noch nicht alles wissen und kennen und das ist auch gut so. Wenn du einen Fehler machst, ist das nicht schlimm – wir alle machen Fehler. Was ich jedoch nicht gut finde ist, wenn man Fehler mehrmals macht. Das bedeutet nämlich, dass man nicht daraus gelernt hat. Wenn du also einen Fehler machst ist das kein Weltuntergang. Quatsche mit deinem Vorgesetzten oder deiner Azubi-Betreuerin, was schief gelaufen ist und was du in Zukunft besser machen kannst (z.B. in der Form von einem Mitarbeitergespräch). Reflektiere was der Fehler war und wie es dazu kam. Du bist wie dein Umfeld Es gibt ein Zitat, an dem wirklich viel dran ist: Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst. Das einzige, was mir hier nicht gefällt ist das Wort „Durchschnitt“, denn du bist kein Durchschnitt sondern einzigartig für dich selbst und weit über dem Durchschnitt. Trotzdem ist der Kern der Aussage wahr: überlege mal, mit wem du die meiste Zeit in deinem Leben verbringst. Sind das Freunde, Familie, Partner/in, WG-Mitbewohner/in etc. Umso mehr du darüber nachdenkst wer diese Personen sind und wie sie sind, umso mehr wirst du feststellen, dass du ihnen ähnlich bist. Wenn du also ein positives Growth Mindset möchtest, musst du dich mit Menschen umgeben, die dich stärken, von denen du lernen kannst und dir Dinge beibringen können. Entferne dich von Kollegen oder Mitschülern, die dich runterziehen, ein schlechtes Mindset haben, immer nur am nörgeln und motzen sind und ständig mit allem und jedem unzufrieden sind. Dieses Mindset wollen wir nicht, das bringt dich und deine Ausbildung nicht voran. Sei geduldig Du möchtest ein positives Mindset verinnerlichen um so deine Ausbildung zu rocken? Das kann dauern! Es geht nicht von heute auf morgen, dass du nur noch positiv, weltoffen und neugierig durch die Welt läufst. Nur weil du jetzt diesen Beitrag liest, wirst du nicht dein ganzes Leben über den Haufen schmeißen (was auch gut so ist 😉 ). Du wirst immer wieder Tage haben an denen du schlechte Laune hast, deine Ausbildung dich nervt, du keine Lust auf die Berufsschule hast oder dich dein Chef nervt. Das ist okey und das gehört dazu. Lass dich davon aber nicht entmutigen oder runter ziehen. Solche Tage gehören zum Leben, wichtig ist, dass du dran bleibst und geduldig mit dir selbst bist. Fazit Es gibt verschiedene Formen vom Mindset, dass wiederum deine Einstellung, Sicht- und Denkweisen von deinem Leben widerspiegeln. Du hast