Viele Azubis möchten oder müssen während der Ausbildung einen Minijob machen. Ich erzähle dir in diesem Beitrag auf was du dabei unbedingt achten musst und welcher Stundenlohn dich dabei erwarten wird. Gründe für einen Minijob Es gibt verschiedene Gründe die dafür sprechen, dass du einen Minijob während deiner Ausbildung machst. Ich führe dir hier mal ein paar mögliche Gründe auf: Geld -> du möchtest/musst nebenher etwas dazu verdienen Spaß -> dir macht die Arbeit Spaß und du hast Freude daran Möglichkeit bietet sich an -> bei deinem Ausbildungsplatz kannst du am Wochenende nebenher auf Minijob Basis arbeiten – anstatt Überstunden bekommst du damit das Geld ausbezahlt Netzwerkerweiterung -> du möchtest dich mit anderen Menschen aus anderen Bereichen/Unternehmen vernetzen und dir so ein großes Netzwerk aufbauen Fallen dir noch mehr Gründe ein? Schreib sie gerne in die Kommentare! Darauf musst du achten Du kannst zwar relativ unkompliziert einen Minijob annehmen, doch du musst ein paar Sachen dabei beachten, damit du keinen Ärger mit deinem Arbeitgeber bekommst. Informationspflicht Du musst deinen Arbeitgeber, damit meine ich deinen Arbeitgeber der Ausbildung, darüber informieren, dass du einen Nebenjob hast. Es spricht generell nichts dagegen, dass du einen Nebenjob hast. Doch wenn die folgenden Punkte zutreffen, kann dein Arbeitgeber den Minijob während der Ausbildung untersagen: Verletzungs-/Gefährdungspotential: In deinem Minijob übst du gefährliche Sachen aus und hast damit ein erhöhten Verletzungsrisiko? Dann kann dein Arbeitgeber diesen Job verbieten. Er hat ja schließlich kein Interesse daran, dass du dich bei deinem Minijob verletzt und dann 6 Wochen in deiner Ausbildung ausfällst. Konkurrenzunternehmen: Sollte dein Minijob bei der Konkurrenz von deiner Ausbildung sein, ist es denke ich verständlich, dass dein Arbeitgeber dem nicht zustimmt. Es könnte sein, dass du Betriebsgeheimnisse preisgibst und damit das Geschäft gefährdest. Ausbildungsziel ist gefährdet: Wenn du zu viel arbeitest, deshalb dauern müde und überarbeitet bist, kann dir dein Betrieb diesen Minjob verbieten, weil dein Ziel der Ausbildungsabschluss ist. Und am Ende ist es das, was zählt. Ruhezeiten/Arbeitszeiten Generell ist die maximale Arbeitszeit gesetzlich vorgeschrieben. Diese darfst du in der Summe mit deiner Ausbildung und deinem Minijob nicht überschreiten: Minderjährig: max. 8 Stunden täglich, 40 Stunden wöchentlich, 5 Tage pro Woche Volljährig: max. 48 Stunden wöchentlich, 6 Tage pro Woche Insgesamt musst du zwischen zwei Schichten 11 Stunden Pause einlegen. Allerdings gibt es hier Unmengen von Ausnahmen. Bei mir in der Hotelfachausbildung gab es zum Beispiel jede Menge Ausnahmen. Die Ruhezeit hat hier z.B. nur 10 Stunden zwischen zwei Schichten betragen. Achte darauf, diese Zeiten auch einzuhalten, wenn du nicht in einem Job arbeitest der besondere Anforderungen hat. Maximaler Verdienst Der Stundenlohn steigt seit einigen Jahren an. Du darfst aktuell (Stand Januar 2025) maximal 556€ pro Monat verdienen. In der Summe musst du auf jeden Fall darauf achten, dass du pro Jahr nicht mehr als 6.672€ verdienst. Denn alles über dieser Summe ist kein Minijob mehr, sondern ein Job, der sozialversicherungspflichtig ist. Das kannst du auch nochmals im Detail bei der Minijob-Zentrale nachlesen. Achten am Besten einfach darauf, dass du im Monat nicht über die 556€ kommst – und wenn dann nur im Sonderfall, sodass du im Jahr unter den 6.672€ bleibst. Ansonsten musst du nämlich Abgaben bezahlen, die dich dann ein paar Stunden von deinem Minijob kosten. Mehrere Minijobs Wenn du mehrere Minijobs hast, dann musst du darauf achten, dass du in Summe nicht über die 556€ pro Monat kommst. Denn alles darüber hinaus wird abgabepflichtig, also in Summe der verdienst von beiden Minijobs. Dabei kann sich der zweite Minijob schnell nicht mehr lohnen. Stundenlohn So viel schon mal vorweg: der Stundenlohn, der dir im Minijob bezahlt werden muss, greift nicht automatisch auch für deine Ausbildung. Denn Ausbildungen sind nicht dem Mindestlohn verpflichtet (traurigerweise!). Du hast als Azubi zwar auch eine Mindestausbildungsvergütung, die ist allerdings anders geregelt. Hier einmal die Auflistung der Mindestausbildungsvergütung und dem Mindestlohn bei einem Minijob. Entwicklung Mindestausbildungsvergütung 2020-2025 Entwicklung Mindestlohn 2020-2025 Was heißt denn nun Mindestlohn überhaupt? Naja ganz einfach: diesen Lohn MUSS dein Arbeitgeber dir mindestens pro Stunde bezahlen. Lass uns das mal kurz durchrechnen. Aktuell liegt der Mindestlohn bei 12,82€ und du darfst maximal 556€ verdienen. Das wären dann im Monat ca. 43 Stunden und pro Woche ca. 10,50 Stunden. Fordere den Mindestlohn auch wirklich bei deinem Minijob-Boss ein! Dir steht dieser Mindestlohn gesetzlich zu, also schau auch, dass du ihn wirklich bekommst! Wichtig! Viele Gewerkschaften sind der Meinung, dass die Erhöhung der Obergrenze vom Minijob dazu führt, dass normale Jobs immer mehr verdrängt werden. Ein weiteres Problem ist, dass du bei einem Minijob keine Sozialabgaben bezahlst und damit auch nicht in die gesetzliche Rente einbezahlst. Das führt dazu, dass deine Rente geschmälert wird. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass es sich hier um eine Teilzeit-Falle handelt. Viele Arbeitgeber könnten die Erhöhung der Obergrenze als Argument nehmen, die Mitarbeiter nicht voll zu beschäftigen sondern als Minijobber. Als Minijobber hast du Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber bis zu sechs Wochen im Krankheitsfall und ggf. bei einer medizinisch verordneten Rehabilitationsmaßnahme („Kur“). Aus dem Minijob selbst entsteht aber (darüber hinaus) kein Anspruch auf Krankengeld (von der Krankenkasse). Du musst dich anderweitig krankenversichern (z.B. Familienversicherung) und du bist nicht über den Minijob krankenversichert. Erst bei einem Verdienst über der Geringfügigkeitsgrenze (über 6.672€) führt der Arbeitgeber Krankenversicherungsbeiträge ab. Ich möchte dir die Erhöhung hiermit gar nicht schlecht reden, ich bin absolut Pro Stundenlohnerhöhung und finde, dass das längst überfällig ist. Allerdings ist auch nicht alles immer Gold was glänzt, das sollte einem einfach auch bewusst sein. Hinterfrage alles immer kritisch und nimm nicht einfach alles immer so hin. Hier findest du auch nochmals super viele Fragen zum Minijob beantwortet. Fazit Ich hoffe nun, dass ich bei dem Thema Minijob etwas Licht ins Dunkle bringen konnte. Vor allem ist es wichtig, dass du auf die Erhöhungen im Januar 2025 achtest! Wie du deinen Azubilohn noch zusätzlich aufbessern kannst, findest du in meinem Beitrag zu Mitarbeiter-Benefits. Hinterlasse hier gerne einen Kommentar, ob du bereits einen Minijob hast oder nicht bzw. was du davon hältst. In diesem Sinne, bis ganz bald
Deine erste Weiterbildung in der Ausbildung – so überzeugst du deinen Vorgesetzten davon
Weiterbildungen gehen erst nach der Ausbildung? Falsch! In diesem Blogbeitrag zeige ich dir 5 überzeugende Argumente auf, wie du deinen Vorgesetzten davon überzeugst, dir eine Weiterbildung auch während der Ausbildung zu finanzieren. Definition Weiterbildung Laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung lautet die Definition einer Weiterbildung folgendermaßen: Zur Weiterbildung gehören berufliche Maßnahmen, wie Lehrgänge, Umschulungen und Meisterkurse, genauso wie Sprachunterricht, das Nachholen von Schulabschlüssen oder freizeitorientierte Bildungsangebote. Damit zählt alles zu Weiterbildungen, was dich in persönlicher, beruflicher, fachlicher oder allgemeiner Hinsicht weiterbildet. Generell kann man sagen, dass das Beste Geld, was du jemals investieren wirst, in dich selbst ist. Doch in diesem Artikel geht es nicht darum, dass du in dich investieren sollst, sondern das dein Ausbildungsbetrieb in dich investieren soll. Manche Ausbildungsbetriebe bieten bereits Weiterbildungen auch während der Ausbildung an. Das können sowohl interne als auch externe Weiterbildungen sein. Was aber, wenn dein Betrieb noch keine Weiterbildungen anbietet, du aber gerne eine machen willst? Dann ist der Beitrag für dich genau richtig! Warum eine Weiterbildung in der Ausbildung? In der Regel geht man davon aus, dass man sich nach der Ausbildung weiterbildet. Man macht einen Meister oder einen Fachwirt oder irgendetwas spezifisches in der jeweiligen Branche. Doch das muss nicht sein. Ich bin der Meinung, dass du schon so früh wie möglich mit Weiterbildungen in dich beginnen solltest. Da diese jedoch teilweise sehr teuer sind und deine Ausbildungsvergütung sowieso schon zu gering ist, wird dein Geld dafür vermutlich nicht reichen. Also: wer bezahlt die Weiterbildung? Naja ganz einfach: deine Vorgesetzten bzw. dein Ausbildung, also dein Ausbildungsbetrieb. Fragst du dich jetzt warum er das machen sollte? Dann geht´s direkt weiter mit 5 Argumenten, wie du deinen Ausbildungsbetrieb davon überzeugen kannst, dir eine Weiterbildung zu finanzieren. 5 überzeugende Argumente Ich gebe dir im Folgenden fünf Argumente mit an die Hand, mit denen du deine Führungskraft überzeugen kannst, dir eine Weiterbildung zu finanzieren. Wichtig ist dabei zu betonen, dass alle Argumente nichts bringen, wenn du sie zum falschen Zeitpunkt oder mit der falschen Einstellung vorträgst. Dazu findest du nochmals 3 wichtige Tipps am Ende vom Beitrag. Die folgenden Argumente hängen alle weitestgehend zusammen und gehen deshalb auch einander über. Argument #1: Kosteneinsparung Das wohl wichtigste Argument für Unternehmer bzw. Unternehmen ist das Punkt der Kosteneinsparung. Wenn du argumentieren kannst, dass deine ausgewählte Weiterbildung eine Kosteneinsparung für das Unternehmen mitbringst, hast du schon halb gewonnen. Du kannst die Kosteneinsparung argumentieren indem du eine Kompetenzsteigerung von dir vorweist. Mit der Weiterbildung bekommst du Wissen, dass dich als Mitarbeiter von anderen und vom Wettbewerb abhebt. Damit kannst du Kosten einsparen indem du beispielweise Prozesse verbesserst oder eine Produktivitätssteigerung stattfindet. Durch die Teilnahme an einer Weiterbildung kann der Auszubildende effizienter arbeiten und neue Arbeitsmethoden erlernen. Dies führt zu einer Steigerung der Produktivität und trägt dazu bei, dass das Unternehmen von den verbesserten Fähigkeiten des Auszubildenden profitiert. Ein weiteres Argument für eine Kosteneinsparung ist eine geringere Fluktuation (=Wechsel der Mitarbeiter). Du bist als Azubi motivierter, damit engagierter und wirst damit nach deiner Ausbildung mit großer Wahrscheinlichkeit bei dem Arbeitgeber bleiben, da er sich als guter Arbeitgeber präsentiert und sich für dich einsetzt. Argument #2: Motivation/Engagement Wie bereits gesagt hängen die Argumente zusammen. Deshalb spielt Argument #1 auch hier in das zweite Argument mit rein. Denn ein motivierter Azubi erzählt es anderen Azubis weiter, wie toll es in dem Unternehmen ist. Damit wechseln ggf. sogar andere Azubis noch in den Betrieb oder kommen nach der Ausbildung als Mitarbeiter zu dem Betrieb. Dadurch, dass du eine Weiterbildung anstrebst, zeigst du generell schon mal ein sehr starkes Engagement. Du könntest dich auch einfach auf die faule Haut legen und deine Ausbildungszeit absitzen. Doch du bist motiviert und engagiert und willst sogar eine Weiterbildung machen. Das sollte dein Arbeitgeber honorieren und dich damit noch weiter motivieren. Die Gefahr ist nämlich, dass deine Motivation direkt eingedämpft wird, wenn du dich intensiv mit einer Weiterbildung beschäftigst und dein Chef einfach „Nein“ sagt. Dieses Risiko sollte ihm bewusst sein. Eine höhere Motivation führt natürlich auch wieder zu einer geringeren Abbruchquote und zu einer geringeren Fluktuation und einer geringeren Kündigungsquote. Argument #3: Verbesserte Qualifikation/Wissen Durch das gewonnene Wissen, dass du durch die Weiterbildung bekommst, hast du eine verbesserte Qualifikation. Du bist ein besser qualifizierter Mitarbeiter – und das nicht nur als Azubi sondern auch langfristig nach der Ausbildung. Dein Wissen kannst du an andere Mitarbeiter weitergeben, nachfolgende Azubis profitieren ebenfalls dazu. Durch die gewonnene Kompetenzsteigerung bist du als Azubi den anderen Azubis in deiner Berufsschule und um Welten voraus. Das ist auch wichtig für den nächsten Punkt. Argument #4: Wettbewerbsvorteil Wenn dein Arbeitgeber dir als Azubi oder auch anderen Mitarbeitern Weiterbildungen bezahlt und finanziert, ist das ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil. Nicht alle Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern das an. Das bedeutet, dass man sich für zukünftige Azubis attraktiver als Arbeitgeber präsentiert. Das ist heute in der Zeit von Fachkräftemangel wichtiger denn je. Die berufliche Weiterbildung ist entscheidend, um den Anforderungen eines sich ständig wandelnden Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Ein gut ausgebildeter Auszubildender wird mit den aktuellen Entwicklungen Schritt halten können, was die Zukunftssicherheit des Unternehmens und des Auszubildenden gleichermaßen fördert. Argument #5: Mitarbeiterbindung Überzeuge deinen Vorgesetzten ebenfalls mit dem Argument, dass durch Weiterbildungen eine starke Mitarbeiterbindung stattfinden kann. Auf der einen Seite weißt du als Azubi bereits in jungen Jahren, dass dein Arbeitgeber ein wirklich attraktiver Arbeitgeber ist. Denn wenn er dir bereits in der Ausbildung eine Weiterbildung finanziert besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass du nach deiner Ausbildung noch zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten bekommst. Damit ist die Übernahmequote nach der Ausbildung für den Arbeitgeber höher. Eine geringere Kündigungs- oder Abbruchquote von Azubis aber auch ausgelernten Fachkräfte zählt hier ebenfalls mit rein! Auf der anderen Seite hat dein Arbeitgeber die Möglichkeit (das kommt aber immer auf die Situation darauf an!), dass er dich an das Unternehmen bindet, beispielsweise mit Hilfe von einem Vertrag. Das ist auch gar nicht so unüblich, kommt aber tatsächlich auf die Höhe der Summe von der Weiterbildung an. Wenn du deinen Meister oder deinen Fachwirt oder ein Studium machst, was gut mal
Mitarbeitergespräch in der Ausbildung
Bei dir steht bald das nächste Mitarbeitergespräch bzw. Feedbackgespräch in der Ausbildung an? Oder du hattest noch ein ein solches Gespräch? Du möchtest wissen, wie du dich am Besten darauf vorbereitest bzw. wie du so ein Gespräch anstößt? Dann ist dieser Beitrag für dich genau richtig. In meinem Podcast habe ich ein Interview mit Michael Zocholl geführt zum Thema Mitarbeitergespräche. Ich habe einige Inhalte aus dem Interview in diesem Beitrag niedergeschrieben und ebenfalls noch um eigene Inhalte ergänzt. Hier findest du die Podcast-Folge mit Michael: Allgemein zum Mitarbeitergespräch in der Ausbildung Mitarbeitergespräch im Detail Nun betrachten wir das Gespräch im Detail: was hast du vorab zu erledigen, wie sieht das Gespräch an sich dann aus und welche To Do´s ergeben sich für dich oder deinen Gesprächspartner im Nachgang. Schritt 1: Vorab Die Vorbereitung ist für dich extrem wichtig, da du als Azubi die meiste Redezeit haben wirst – zumindest sollte das im Regelfall so sein. Leitfragen zum Gespräch gibt es normalerweise in der Personalabteilung. Frage dort nach, ob du die Fragen ausgehändigt bekommst um dich gut vorzubereiten. Es kann auch sein, dass deine Führungskraft dir die Fragen vorab zugesendet hat. Fragen stellen Sollte es weder Fragen von der Personalabteilung geben, noch Fragen von deinem Vorgesetzten, solltest du dich trotzdem darauf vorbereiten. Im folgenden findest du ein paar Reflexionsfragen, die für das Mitarbeitergespräch in der Ausbildung mit der direkten Führungskraft nützlich sein könnten, wenn man keinen Leitfaden oder auch Leitfragen aus der Personalabteilung bekommt: Hier ein paar Fragen, die du dir vorab stellen kannst, für das Gespräch mit deinem Azubi-Betreuer: –> Welche Weiterbildungen ergeben sich daraus? Abi nachholen/Studium absolvieren? Techniker/Meister? Interne Weiterbildung? Seminare? Nervosität/Angst vor dem Gespräch – wie geht man damit um? Hole dir die folgenden Punkte nochmals vor die Augen und mache dir folgendes klar: Schritt 2: Während dessen Nun kommen wir zum Kern vom Mitarbeitergespräch in der Ausbildung – dem Gespräch an sich. Im folgenden erläutere ich dir die 4 typischen Gesprächsphasen: 1. Phase: Kontaktaufbau 2. Phase: Rückblickphase 3. Phase: Ausblickphase 4. Phase: Abschlussphase Sollte man als Azubi Feedback geben? Schritt 3: Danach Im Nachgang gilt es noch ein paar kleine Punkte zu beachten, damit du das Gespräch auch wirklich ordentlich abschließen kannst: Kommunikation während des Mitarbeitergesprächs Für die Kommunikation zwischen dir und deinem Vorgesetzten bzw. deines Azubi-Betreuers ist es wichtig, dass du die Schlüssel der Kommunikation verstehst. Das möchte ich dir im folgenden erklären. Links siehst du das Leistungsdreieck der Führungskraft nach Daniel Walzer. Es ist unterteilt in die folgenden Bereiche: Diese Fragen muss sich die Führungskraft bzw. dein Vorgesetzter stellen, wenn sie dir eine Aufgabe übergibt bzw. übergeben möchte. Auf der rechten Seite sehen wir nun dein Leistungsdreieck nach Daniel Walzer, dass des Azubis. Hier stellen wir uns folgende Fragen: Und in der Mitte sehen wir das sogenannte Sender-Empfänger-Prinzip. Links siehst du den Sender (also deine Führungskraft) und rechts siehst du den Empfänger (das bist du). Deine Führungskraft sendet dir eine Botschaft, die codiert ist. Codiert bedeutet, dass sie in eigenen Worten etwas zu dir sagt, dass entsprechend verschlüsselt ist. Du erhältst die Botschaft und sendest eine Antwort an die Führungskraft zurück. So entsteht ein Gespräch zwischen dir und deiner Chefin bzw. deinem Chef. Wenn nun aber in der Mitte eine Störung vorliegt, dann wird das Gespräch gestört und die Botschaft, die man sich eigentlich sagen möchte, kommt nicht richtig beim anderen an. Störungen können folgendes sein: Nun gilt es die Botschaft, die deine Führungskraft dir senden möchte mit der Botschaft, was du anders/besser machen sollst, richtig an dich vermittelt. Anders rum gilt es genau so, dass du deine Botschaft, was du dir von deiner Ausbildung überhaupt erhoffst und wie du dich selbst siehst, gut an deine Führungskraft rüber bringst. Durch eine gute Kommunikation von beiden Seiten, klaren Positionierungen und Botschaften ohne Störungen, kann auch die Kommunikation im Mitarbeitergespräch innerhalb deiner Ausbildung wunderbar funktionieren. Fazit Fassen wir zusammen: ein Mitarbeitergespräch solltest du niemals unvorbereitet starten. Außerdem musst dich dir vorab Gedanken zu dir und deiner Ausbildung machen. Während des Gesprächs gilt es eine bestimmte Reihenfolge in 5 verschiedenen Phasen einzuhalten. An diesen Phasen kannst du dich orientieren. Außerdem gilt es innerhalb des Gesprächs die Kommunikation im Blick zu behalten. Was erhoffst du dir von deiner Ausbildung und was fordert dein Chef von dir? Kommt ihr hier auf keinen grünen Zweig? Dann solltest ihr nochmal über die Rahmenbedingungen sprechen! Ich hoffe, dass dir dieser Blogbeitrag zu deinem nächsten Mitarbeitergespräch weiter hilft. Solltest du das Interview mit Michael nochmals hören wollen, klick dich hier rein: Abonniere den Podcast unbedingt auf Spotify oder iTunes, damit du in Zukunft keine Folge mehr verpasst. In diesem Sinne, bis ganz bald
Diese Versicherung brauchst du in der Ausbildung
Hausrat, Haftpflicht, Vollkasko, Teilkasko, Rechtsschutz, Krankenversicherung und so weiter… Puh, da soll noch jemand verstehen was man wirklich braucht?! In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Versicherung für dich in der Ausbildung wirklich wichtig sind und auf welche du verzichten kannst. Das musst du beachten Es gibt unzählige Versicherungen, aber du brauchst bei weitem nicht alle, vor allem nicht in der Ausbildung. Bei einer Versicherung geht es im Wesentlichen darum etwas abzusichern, dass kaputt gehen kann oder das nicht mehr existieren kann z.B. durch einen Unfall. Das kann zum Beispiel passieren, wenn dir das IPhone von deinem Freund runterfliegt und kaputt geht, oder wenn du einen Arbeitsunfall hast und dadurch nicht mehr arbeiten kannst. Im folgenden erkläre ich dir die wichtigsten und gängigsten Versicherungen und zeige dir, welche du wirklich unbedingt brauchst und welche aktuell noch unwichtig sind. Ob diese in der Zukunft wichtig werden, entscheidet sich je nach Lebensgrundlage von dir. Deshalb hier noch der Hinweis, dass es sich hier um eine allgemeine Empfehlung handelt und nicht auf jeden zutrifft. Wir alle sind individuell und haben unterschiedliche Leben – deshalb solltest du deine Versicherung auch entsprechend anpassen. Versicherungen die wichtig sind Nun zeige ich dir auf, welche Versicherungen du wirklich brauchst. Das sind nur wenige und dafür wirklich entscheidende, wenn es wirklich drauf ankommt. Krankenversicherungen Duale Ausbildung (= in einem Betrieb & du verdienst Geld) Sobald du Azubi bist, bist du gesetzlich dazu verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen. Wenn du eigenständig Geld verdienst fliegst du automatisch aus der Familienversicherung raus! Du solltest dir also am besten vor der Ausbildung, jedoch spätestens 14 Tage nach dem Beginn, eine Krankenkasse heraussuchen. Solltest du dir keine aktiv raus suchen, meldet dich dein Arbeitgeber automatisch bei der Krankenkasse, bei der du zuvor über deine Eltern familienversichert warst. Es gibt über die verschiedenen Krankenkassen unterschiedliche Bonusprogramme, bei denen du extra Punkte oder sogar Geld sammeln kannst, wenn du bestimmte Ziele erreichst (z.B. Schrittziele oder bestimmte Gesundheitsprogramme oder Sportprogramme o.ä.). Geringfügigkeitsgrenze: Wenn du monatlich weniger als 325€ verdienst, musst du keine Beiträge an die Krankenversicherung bezahlen. Dein Arbeitgeber übernimmt in diesem Fall die vollen Kosten. Schulische Ausbildung (= nur in der Schule & du verdienst kein Geld) Wenn du eine schulische Ausbildung machst und nichts verdienst, kannst du ggf. bei deinen Eltern weiterhin in der Familienversicherung bleiben. Du bist normalerweise bis du 18 Jahre als bist in der Familienversicherung. Wenn du danach eine schulische Ausbildung oder ein Studium startest, bleibst du in der Familienversicherung, sofern es sich hier um deine 1. Ausbildung handelt! Wenn du bereits ein Studium abgeschlossen hast und dann eine schulische Ausbildung startest, gilt das als 2. Bildungsweg und du musst dich ggf. eigenständig versichern – das ist natürlich teurer als über die Familienversicherung. Jetzt gilt es noch zu beachten, dass das ganze auch nur gilt, bis du max. 25 Jahre als bist. Danach musst du dich so oder so eigenständig versichern. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, wenn du z.B. ein soziales Jahr machst. Hier gilt es auch noch Verdienstgrenzen zu beachten. Wenn du also deine erste schulische Ausbildung absolvierst, dann kannst du dich normalerweise über deine Familie absichern. Spreche dazu am besten mal mit deinen Eltern oder ruft gemeinsam direkt bei der Krankenversicherung an, bei der du versichert bist um auf Nummer sicher zu gehen. Achtung: wenn du z.B. 18 bist und deine schulische Ausbildung beginnst, bist du zwar i.d.R. in der Familienversicherung. Wenn du aber dann 3 Jahre später mit 21 Jahren deine schulische Ausbildung abschließt, dann bist du ab dem Tag, ab dem deine schulische Ausbildung offiziell beendet ist, nicht mehr familiensichert. Das ist ganz, ganz wichtig zu beachten! Deshalb solltest du dich unbedingt schon vor dem Ende deiner schulischen Ausbildung mit dem Thema beschäftigen. Privathaftpflichtversicherung Eine Privathaftpflichtversicherung ist keine Pflichtversicherung, wird aber von vielen gefordert, dass dies gesetzlich vorgeschrieben wird. Denn: eine Haftpflichtversicherung deckt alle Schäden gegenüber anderen ab. Hier kommt wieder das Beispiel mit dem IPhone. Dir fliegt das Handy von deinem Freund aus der Hand und dabei springt der Display. Das ist ein typischer Fall für deine Privathaftpflichtversicherung. Ein Handy kann hier noch ein „günstiges“ Beispiel sein. Schwieriger bzw. teuer wird es, wenn es um Schäden an Personen geht (wo es dann schnell in den Millionenbereich geht) oder wenn es um Schäden an Autos oder an Gebäuden geht. Das kann dich dann auch ganz schnell in den Ruin treiben, wenn du diese Schäden aus eigener Tasche bezahlen musst. Eine Haftpflichtversicherung ist auch nicht teuer, da sprechen wir von ein paar Euro im Monat. Kümmere dich hier also unbedingt darum. Hier greift übrigens wieder das Prinzip der Familienversicherung – spreche hier also wieder mit deinen Eltern, ob du über diese ggf. mit versichert bist. Hausratversicherung Eine Hausratversicherung ist dann wichtig, wenn du in deiner eigenen Wohnung lebst. Du kannst dir vorstellen, dass eine Hausratversicherung alles abdeckt was herunterfliegen würde, wenn du deine Wohnung einmal auf den Kopf drehst. Alles, was fest in der Wohnung verbaut ist, ist normalerweise über die Gebäudeversicherung abgedeckt. Alles, was runterfliegen würde, über die Hausratversicherung. Wobei das auch zu differenzieren gilt, denn wenn dir die Küche in der Wohnung gehört, ist diese ebenfalls über die Hausratversicherung abgedeckt und sie würde ja auch nicht runterfallen 🙂 Oftmals sagt man, dass eine Hausratversicherung erst dann sinnvoll ist, wenn du wertvolle Möbel oder Gegenstände in deiner Wohnung hast, die bei Diebstahl, Brand, Wasserschäden oder ähnlichem zerstört werden könnten. Und der Schaden wäre dann immens hoch. Das stimmt zwar, ich habe aber auch noch einen weiteren Vorteil, was für eine Hausratversicherung spricht: Vor einigen Jahren hatten wir in unserer Wohnung einen Wasserschaden, der durch Leitungswasser verursacht wurde. Leider hatten wir aus diversen Gründen zu der Zeit keine Hausratversicherung. Wir hatten keine teuren Möbel, dass war nicht weiter schlimm, dass die kaputt gegangen sind – natürlich ärgerlich, aber kein Weltuntergang! Was tatsächlich viel kostspieliger war bzw. hätte sein können ist, dass wir ausziehen mussten, da die Wohnung kernsaniert wurde. Für fast 6 Monate haben wir also in einer Überbrückungswohnung gelebt, die sich erfreulicherweise so ergeben hat.
Dein erster Tag in der Ausbildung
Der erste Tag in der Ausbildung ist ein sehr besonderer Tag, denn ab diesem Moment ändert sich dein komplettes Leben. Man ist sich unsicher wie man sich am ersten Tag verhalten soll, man weiß auch gar nicht was einen erwarten wird. Genau deshalb erzähle ich dir heute wie es bei mir war, damit du einen Einblick bekommst. Außerdem gebe ich dir ein paar Tipps an die Hand, wie du dich in der ersten Zeit am besten verhalten solltest. Das wird dich erwarten Der erste Tag ist bei jedem anders – so viel schon mal vorweg. Aber du kannst dir sicher sein, dass all deine Azubi-Kollegen und Azubi-Kolleginnen genau so nervös sind wie du. In der Regel hast du an deinem ersten Tag eine Einführung in den Betrieb, lernst die Kollegen und Vorgesetzten kennen. Dir wird erst mal gezeigt wo, was liegt und wo du was findest. Es ist sehr selten, dass du an deinem ersten Tag wirklich direkt anfängst richtig zu arbeiten. Normalerweise wird dir der Betrieb gezeigt, du kannst dich mit Kollegen unterhalten und erst mal in Ruhe ankommen. Bei manchen Betrieben dauert so eine Einführung nicht nur ein Tag, sondern oft auch eine ganze Woche. Es werden dir die Regeln des Betriebs gezeigt, Verhaltungs- und Umgangsregeln. Außerdem wirst du wahrscheinlich die höchste Instanz des Unternehmens kennenlernen bzw. des Standorts, je nachdem wie groß die Firma ist. Neulich habe ich eine Nachricht bekommen von einer Followerin auf Instagram (du darfst mir jederzeit sehr gerne schreiben! 🙂 ), dass sie gar nicht weiß ob sie Schule an dem ersten Tag hat oder ob sie in den Betrieb muss, dass sie nichts gehört hat, was Sache ist. Ehrlicherweise spricht das nicht unbedingt für den Betrieb, denn sie sind nicht gut auf die Azubis und die Eingewöhnung vorbereitet. Doch mach dir da nicht direkt zu viel Kopf, greife zum Hörer und rufe einfach kurz im Betrieb an und frage nach. Damit ist das Problem direkt gelöst und du wirst keine schlaflosen Nächte mehr haben. Normalerweise bekommst du am ersten Tag einen Plan, in welchen Abteilungen du dich in den nächsten Wochen aufhalten wirst und wann du in die Berufsschule musst. Es ist mir nicht bekannt, dass der erste Tag schon mal direkt mit der Schule gestartet ist – aber ausschließen will ich das natürlich auch nicht. Viele Unternehmen machen auch eine Unternehmensführung bzw. eine Werksbesichtigung, vor allem wenn die Firmen größer sind und es sich um ein großes Werk handelt – du solltest ja schließlich wissen wo du was findest. Funfact am Rande: ich habe mich in meiner ersten Woche unzählige Mal in den Katakomben, also den unterirdischen Gängen, des Hotels verlaufen, wo ich meine Ausbildung begonnen habe. Das war wirklich irre groß und extrem verschachtelt. Bis zum Schluss kannte ich noch nicht alle Gänge… Checkliste für den ersten Tag/die erste Zeit Das solltest du mitbringen: Vorgaben vom Betrieb: Es kann sein, dass du ein Schreiben von deinem Betrieb erhalten hast, dass du noch ein paar Unterlagen nachreichen musst. Beispiele: Schreiben/Bescheinigung der Krankenversicherung Sozialversicherungsnummer/-ausweis Steueridentifikationsnummer Bankverbindung Personalausweis Schreibsachen: Nimm unbedingt einen Block und einen Stift mit, es kann nämlich sein, dass dir wichtige Dinge gesagt werden und du wirst es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder vergessen, einfach weil du nervös sein wirst. Damit du also nicht 100x das gleiche fragen musst, schreibe direkt mit. Geld/Pausenbrot: Am Anfang weiß man nicht, wie der Tag ablaufen wird, wie die Pausen sein werden, wohin man zum Essen geht (Bäcker oder Kantine). Nimm deshalb am Besten ein bisschen Bargeld mit und ein kleines Mittagessen, damit du zur Sicherheit was dabei hast. Nach 1-2 Tagen wirst du schnell merken, wie man es in der Firma handhabt und dann kannst du dich danach anpassen. Das solltest du beachten: Pünktlich sein: Ein absolutes No-Go ist, wenn du an deinem ersten Tag zu spät kommst. Fahr lieber viel zu früh los, wie wenn du 2 Minuten zu spät kommst. Gute + positive Stimmung: Du beginnst einen neuen, spannenden, tollen Lebensabschnitt, also zeige das auch. Sei offen und lasse die Dinge einfach so kommen, wie sie sind. An dieser Stelle gehört auch Smalltalk dazu, das ist nicht für jeden was. Sei einfach offen und lächle, damit hast du schon vieles richtig gemacht. Frage nach, wenn du Fragen hast: Es gibt nichts schlimmeres, wie wenn du 100x das gleiche fragen musst, weil du es nicht wirklich verstanden hast. Wenn du also eine Frage hast und die Antwort nicht komplett verstehst, frage direkt nach. Vor allem am Anfang kannst und solltest du auch viele Fragen stellen, das zeigt auch von Interesse. Tausche dich mit anderen Azubis aus: Ihr seid euch gegenseitig Gold wert – wenn noch nicht jetzt, dann irgendwann mit Sicherheit, glaube mir. Jeder Azubi ist über den Support von anderen Azubis dankbar. Schließe dich deswegen direkt am Anfang mit den anderen Azubis zusammen, es ist eine so tolle Zeit, weil ihr alle auf das gleiche Ziel hinarbeitet. So war es bei mir Das ist ein ganz besonderer Tag, denn hier beginnst du einen neuen Lebensabschnitt, der dich vermutlich für immer prägen wird. Du wirst dein Leben lang an deine Ausbildung zurückdenken, viele Erinnerungen damit verbinden und oft darüber reden. Deshalb eins vorweg: genieße jeden Tag! Abgesehen davon hast du als Azubi noch ein „leichteres“ Leben, was natürlich super ist. Wenn du Fehler machst ist das nicht so schlimm, wie wenn du später mal ein normaler Mitarbeiter bist oder sogar Führungsverantwortung hast. Mein erster Tag in der Ausbildung war toll, aber natürlich auch extrem überfordernd. Ich wusste nicht wo oben und unten war. An meinem ersten Tag in der Ausbildung wurden alle Azubis in verschiedene Abteilungen im Hotel aufgeteilt. Wir waren Anfangs ca. 30 Azubis. Das sind recht viele, doch das Hotel in dem ich meine Ausbildung angefangen habe, war auch sehr groß. Mit knapp 450 Hotelzimmern und etlichen Restaurants und Bars war die Anzahl an Azubis auch notwendig. Ich sage bewusst „Anfangs“ da leider einige die Ausbildung nach Beginn des 1. Lehrjahrs, im 2. Jahr und aber auch sogar im 3.
Dein erstes Berichtsheft schreiben
Das Berichtsheft ist ein wichtiger Bestandteil von deiner Ausbildung. Du bist dir noch unsicher, wie oft du einen Bericht schreiben musst, was alles rein muss und wie viel Zeit du dafür effektiv investieren solltest? Hier erfährst du all das und noch mehr. Außerdem zeige ich dir eine Vorlage und ein konkretes Beispiel von einem Berichtsheft. Berichtsheft – was ist das überhaupt? Ein Berichtsheft ist eine Dokumentation deiner Leistungen während der Ausbildung. Du schreibt in regelmäßigen Abständen (normalerweise wöchentlich) ein Bericht über deine Tätigkeiten, die du im Betrieb oder auch in der Schule ausgeübt hast. Der Bericht wird dann vom Ausbilder kontrolliert und unterschrieben. Sollte der Ausbilder mit deiner Leistung nicht zufrieden sein, kann er dich dazu auffordern, das Ganze nochmal neu zu machen. I.d.R. legst du dem Ausbilder deine Berichtshefte nicht wöchentlich, sondern monatlich oder bei einem Abteilungswechsel vor. Es ist laut dem Berufsbildungsgesetz sogar gesetzlich vorgeschrieben, dass du ein Berichtsheft führen musst. Andernfalls kann es sein, dass du nicht zur Prüfung zugelassen wird. Das Berichtsheft wird von dir in der Zwischenprüfung und in der Abschlussprüfung verlangt. Du musst es dem Prüfer vorlegen. Er kann dann (sollte es notwendig sein) aus dem Berichtsheft was raussuchen und dich z.B. abfragen. Er kann die Aufmachung und das Aussehen bzw. die Dokumentation des Berichtshefts im Zweifel auch in die Bewertung bzw. Benotung von dir mit einfließen lassen – falls nötig. Keine Panik: normalerweise wird das Berichtsheft einmal kurz überflogen und dann ist die Sache auch erledigt. Nichts desto trotz ist es etwas, wo du nicht drum rumkommst. Wie man ein Berichtsheft schreibt Du hast verschiedene Möglichkeiten dein Berichtsheft zu schreiben. Ich zeige dir nun im folgenden verschiedene Tipps, wie du dein Berichtsheft führen kannst. Bitte kläre unbedingt mit deinem Azubibetreuer ab, ob das für ihn bzw. den Betrieb so in Ordnung ist, oder ob sie auf andere Dinge mehr Wert legen. Du solltest dich stets an die Vorgaben des Betriebes richten. Welcher Inhalt muss rein? Wie genau so ein Bericht dann schlussendlich aussieht, siehst du am Ende im Muster. Vorerst möchte ich dir aber mal aufzeigen, welche Inhalte überhaupt rein müssen. Bevor die einzelnen Berichte starten gibt es noch ein Titelblatt. Das ist eine Übersicht über alle Stationen, die du in der Ausbildung durchläufst. Es ist quasi eine Übersichtsseite von allen Bereichen (Bereich, Datum von … bis …). Danach folgen dann die einzelnen Berichte. Die wichtigsten Inhalte pro Bericht sind: Wie viel Inhalt pro Bericht? Der Bericht ist i.d.R. in 3 verschiedene Bereiche aufgeteilt: In dem 1. Bereich genügt es, wenn du pro Woche 5-8 Punkte in Stichpunkten auflistest von Dingen, die du getan hast. Du schreibst einfach in kurzen Worten, was das genau war. Wenn ich das auf meine Ausbildung beziehe, war das z.B. „Tische im Restaurant eindecken“ oder „Getränkekühlschrank auffüllen“. Im 2. Bereich musst du etwas weiter ausholen. Hier beschreibst du einen Punkt aus dem 1. Bereich im Detail. Du beschreibst in wenigen Sätzen also z.B. wie du die Tische im Restaurant eingedeckt hast. Dabei kannst du auf das Besteck, die Servietten, die Anzahl und Auswahl an Gläser, die Dekoration usw. eingehen. Du kannst dich dabei entweder kurz und knapp halten, d.h. wenn das Kästchen voll ist, dann ist es voll. Oder wenn du etwas weiter ausholen musst/willst, kannst du auch über den 2. Bereich in den 3. Bereich hinaus schreiben. Wie das bei mir z.B. teilweise aussieht, findest du unten in den Beispielen aufgeführt. Ehrlicherweise muss man hierzu aber auch sagen, dass es auch auf den Ausbilder ankommt, wie ausführlich er die Berichte möchte. Ich konnte hier z.B. einen klaren Unterschied sehen nach meinem Betriebswechsel in der Ausbildung. Im 2. Betrieb wurde viel mehr gefordert als im 1. Betrieb. In dem 3. Bereich widmen wir uns dann der Schule. D.h. dieser Bereich ist wirklich nur relevant, wenn du in dem Zeitraum Schule hattest. Bei Blockunterricht ist das toll, da kannst du über Wochen hinweg einfach einen Strich machen und gut ist 🙂 Solltest du allerdings wöchentlichen Unterricht haben, steht hier also i.d.R. auch immer was drin. Es genügt, wenn du kurz das Fach hinschreibst und in wenigen Worten, was dort gelernt wurde. Ein Beispiel dazu findest du dann wieder unten. Wie oft ein neuer Bericht? Das unterscheidet sich mal wieder von Betrieb zu Betrieb – frag hier am besten auch einfach deinen Azubibetreuer. Im Normalfall sind die Berichte wöchentlich, so war es bei mir in der Ausbildung damals auch. Wie den Bericht schreiben – digital oder analog? Während ich meine Ausbildung gemacht habe, hatte ich auch einige Klassenkameraden, die die Berichte „digital“ geschrieben haben. Sie haben dann einfach alles am PC runter geschrieben und ausgedruckt. Ich selbst habe mich für das analoge entschieden und deshalb alles von Hand gemacht. Die Ausdrucke bzw. leeren Vorlagen für das Berichtsheft muss dir dein Betrieb zur Verfügung stellen! Seit 2017 ist es allerdings möglich, dass Berichtsheft auch zu 100% digital zu führen und abzugeben. Dass heißt du druckst dann gar nichts mehr aus, sondern führst alles rein digital. Bitte spreche hierzu unbedingt mit deinem Azubibetreuer, dass es keine Probleme gibt – vor allem in der Prüfung! Denn nur weil du dein Berichtsheft digital führen willst, heißt das noch lange nicht, dass die Prüfer es vor Ort dann auch digital einsehen und absegnen können. Dazu bedarf es nämlich die entsprechende Soft- und Hardware. Außerdem solltest du dich unbedingt mit deinem Azubibetreuer austauschen, wie er das digitale Berichtsheft unterzeichnen wird. Sollte in der Software, die du nutzt, nur eine digitale Unterschrift möglich sein und dein Ausbilder bzw. Ausbildungsbetrieb hat keine digitale Unterschriften, ist es z.B. auch möglich, dass via E-Mail bzw. Bescheinigung dokumentiert wird, dass das Berichtsheft abgezeichnet wurde. Halte dazu aber unbedingt Rücksprache – das kann sonst echt nach hinten los gehen! Ich habe dazu auch einen Blogbeitrag über ein Digitales Berichtsheft geschrieben und über eine Azubi-App berichtet, die ich mir mal genauer angeschaut habe. Wichtig: wenn dein Betrieb dir die Möglichkeit gibt dein Berichtsheft digital zu schreiben, muss er dir genau so die Software und die Hardware (d.h. auch Laptop/Tablet/Smartphone) zur Verfügung stellen
Dein erster Persönlichkeitstest
Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere und Persönlichkeiten auf dieser Welt und jeder Mensch ist für sich selbst anders. Doch in der Summe unterscheidet der sogenannte Myers-Briggs-Test nach genau 16 verschiedenen Persönlichkeitstypen. Und wir wollen heute herausfinden, welcher Typ du bist und wie deine Persönlichkeit ist. Myers-Briggs-Test Zunächst sollten wir klären, was dieser Test überhaupt aussagt und was es damit genau auf sich hat. Der Test wurde 1944 von einem bekannten Wissenschaftler Carl Gustav Jung erfunden. Einige Zeit später wurde dieser Test von zwei Frauen, die in diesem Bereich sogar eher Leihen waren, (Katharine Cook Briggs, Isabel Briggs Myers) weiterentwickelt und modernisiert. Dieser Test ist einer der bekanntesten Persönlichkeitstests, die es gibt. Mit dem Persönlichkeitstest kann man den Typ und die Persönlichkeit eines jeden auswerten, und zwar in 16 unterschiedlichen Typen. Der Test baut sich auf 4 bzw. 5 verschiedenen Ebenen auf und am Ende kommen dann (zugegebener Maßen etwas wirre) Buchstaben raus, deren Reihenfolge dann über deine Persönlichkeit entscheiden. Lass uns die verschiedenen Ebenen mal genauer betrachten: 1. Ebene: Aufmerksamkeit Hier unterscheiden wir zwischen E = Extraversion, also extrovertierte Personen, die offen sind und auf andere direkt zugehen. Oder es gibt I = Introversion, d.h. Personen, die eher schüchterner, zurückgezogen sind. 2. Ebene: Wahrnehmung Auf dieser Ebene entscheidet sich, wie du die Welt und alles um dich herum wahrnimmst. Bist du eher S = Sensoring, also eher auf Fakten ausgerichtet. Oder eher der Typ N = Intuition (ja, wirklich N, weil I ist schon vergeben 🙂 ), der eher frei aus dem Bauch heraus spontan entscheidet. 3. Ebene: Entscheidung In dieser Ebene unterscheiden wir, welcher Entscheidungstyp du bist. Bist du mehr der Typ T = Thinking, also denkst du viel über Dinge nach, setzt mehr auf rationale Entscheidungen, die mehr auf der Logik beruhen? Oder bist du eher der F = Feeling Typ, der sich voll auf sein Gefühl verlässt und mehr nach dem aktuellen Empfinden entscheidet? 4. Ebene: Durchhaltevermögen In der letzten Ebene entscheidet sich, wie du deine Entscheidungen durchhältst. Bist du der Typ J = Judging, also dass du an deiner Meinung festhältst und dir nicht reinreden lässt? Oder bist du eher der Typ P = Perceiving, d.h. du bist flexibler und lässt dich auch mal umstimmen wenn jemand eine andere Meinung hat. Dies waren nun die 4 Ebenen, die man bei der Einordnung der Typen beachtet. Oftmals (so auf bei dem Test den ich dir gleich zeige) wird noch eine weitere Ebene dazu genommen, die dann nochmals übergeordnet über den bestimmten Typ entscheidet. 5. Ebene: Identität Auf dieser Zusatzebene wird noch entschieden, ob du eher A = Assertive, also Durchsetzungsstark bist. Dann treffen auf dich Worte wie selbstbewusst, ausgeglichen oder stressresistent zu. Oder ob du doch eher der Typ T = Turbulent, also erfolgsorientiert, bestrebt sich zu verbessern und perfektionistisch? So funktioniert´s Nun kennen wir die verschiedenen Ebenen, aber was kann man damit denn nun anfangen? Naja, am Ende bekommst du Ergebnisse mit den jeweiligen Buchstaben. D.h. wenn du durch jede Ebene durchgehst, dich jeweils für einen Buchstaben entscheidest, hast du am Ende 4 Buchstaben plus die 5. Ebene, die übergeordnet am Ende steht. Das kann dann z.B. so aussehen: INTJ-A Das wären die 4 Ebenen vorne plus die 5. Ebene am Ende übergeordnet. Hier hätten wir nun z.B. einen Typ der introvertiert, spontan, nachdenklich ist und an seiner Meinung festhält. Dieser Typ ist übergeordnet durchsetzungsstark. Und genau so funktioniert das Prinzip für die verschiedenen 16 Persönlichkeitstypen. Fragst du dich nun warum du das machen sollst bzw. was dir das bringst? Deshalb solltest du deinen Typ kennen Wenn du deinen Typ kennst, kannst du in deinem kompletten Leben auf allen Ebenen (Privat, Job, Ausbildung, Schule, Karriere, Partnerschaft etc.) darauf eingehen und somit konkret Handeln, vor allem wenn du mal nicht weiter weißt. Du kannst dich stetig weiterentwickeln und an dir arbeiten und weißt nun auch, an welchen Stellschrauben du drehen musst um dich zu verbessern. Ich habe hierzu auch schon mal einen Beitrag geschrieben wo es um´s Reflektieren geht. Ein ganz konkretes Beispiel könnte sein, dass du in einem Vorstellungsgespräch nach deinen Stärken und Schwächen gefragt wirst. Wenn du den Test ausgefüllt und ausgewertet hast, kennst du diese auf deinen Typ abgestimmt. Natürlich ist das nicht alles immer zu 100% genau, aber du kannst auf jeden Fall darauf aufbauen. Ein weiteres Beispiel ist das Zusammenleben mit deinem Partner bzw. deiner Partnerin oder deinen WG-Mitbewohnern. Wenn ihr diesen Test macht und wisst was für ein Typ ihr seid, fällt euch das Zusammenleben vermutlich direkt leichter, weil ihr wisst, wie der andere genau tickt und ihr könnt darauf besser eingehen. Natürlich ist jede Persönlichkeit wieder anders, aber im Großen und Ganzen kann man schon auf diesen 16 Typen aufbauen. Wie der Test funktioniert Im Prinzip ist es ganz simpel: nimm dir 10-15 Minuten Zeit (am besten einfach direkt jetzt 🙂 ) und fülle den nachfolgenden Onlinetest aus. Dir wird im Anschluss direkt das Ergebnis angezeigt, mit den Stärken und Schwächen, Infos zur romantischen Beziehung, zu deiner Karriere und zu den Gewohnheiten am Arbeitsplatz. Gehe dafür einfach auf die Seite von 16Personalities und mache dort den Test kostenfrei (unbezahlte Werbung). Du musst auch keine E-Mail oder sowas hinterlegen, ganz ohne Login möglich. Dieser Persönlichkeits-Typ bin ich Vielleicht bist du ja jetzt neugierig geworden, welcher Persönlichkeitstyp ich bin. Wenn nicht, auch gut, geh direkt auf den Test und fang an 🙂 Ich habe mich selbst in den Aussagen wirklich wieder gefunden und war erstaunt, wie viel doch auf mich und meine Persönlichkeit zutrifft. Bei mir kam als Ergebnis raus, dass ich Protagonistin bin. Welche Eigenschaften darauf zutreffen kannst du gerne online auf der Seite von 16Personalities nachlesen. Auf jeden Fall steht dort, dass ich ein größeres Ziel verfolge, und damit liegen sie genau richtig: ich möchte dich als Azubi voran bringen, dich langfrisitig motivieren am Ball zu bleiben und dir Sachen zeigen und beibringen, die du in der Schule und in dem Ausbildungsbetrieb einfach nicht gezeigt bekommst… Übrigens, alleine dafür, dass ich nun weiß, dass ich der gleiche Persönlichkeitstyp
Deine ersten vermögenswirksamen Leistungen
Um ehrlich zu sein, konnte ich lange Zeit selbst nichts mit vermögenswirksame Leistungen in der Ausbildung anfangen. Für mich war das alles völlig fremd. Und es ist zunächst auch alles im etwas beängstigend, wenn man nichts damit anfangen kann. Mein Glück war, dass mein Dad mich in diesen Belangen schon immer sehr gut abgeholt hat und gepusht hat. Ich weiß allerdings, dass es nicht jeder dieses Glück hat. Und deshalb möchte ich dich jetzt abholen und dir einen Tipp mit auf den Weg geben, wie du aufhörst weiterhin Geld zu verschenken sondern es für dich einforderst 🙂 Was sind vermögenswirksame Leistungen (VL)? Zunächst einmal sollten wir klären, was vermögenswirksame Leistungen überhaupt sind. In einigen Beiträgen habe ich dazu bereits etwas geschrieben. Unter anderem in dem Beitrag zu Mitarbeiter-Benefits. Und genau das bringt es schon auf den Punkt: hierbei handelt es sich um ein Benefit, dass dir dein Arbeitgeber extra bezahlen KANN! Nicht bei jeder Branche bzw. Tarifvertrag ist dies vorgesehen. Erkundige dich bei deiner Personalabteilung oder beim Betriebsrat wie hoch die VL bei dir ausfallen. Der Sinn hinter VL ist es, dass du etwas spart. Dies kann in verschiedenen Formen erfolgen, z.B. mit einem klassischen Bausparvertrag, einem Aktienfondsparplan, einer Baufinanzierung usw. Es ist deshalb nicht möglich, dass du dir das Geld einfach auf dein normales Konto überweisen lässt – damit verfehlt es seinen Zweck. Du musst ein extra Konto angeben, wenn du VL beantragst. Die Summe der VL beträgt maximal 40€ pro Monat. Entweder bezahlt dein Arbeitgeber die vollen 40€ (das wäre natürlich klasse 🙂 ) oder du stockst auf 40€ auf, wenn er z.B. nur 25€ bezahlt. Das würde dann folgendermaßen funktionieren: Auf der Abrechnung siehst du dann, dass du oben z.B. 25€ auf dein Bruttogehalt drauf bekommst. Dann folgen deine ganz normalen Abzüge (denn die VL sind steuer- und sozialversicherungspflichtig) und unten siehst du dann, welcher Betrag auf dein extra Konto abgeht. Sollten es 40€ sein, so stockst du entsprechend von den 25€ auf 40€ auf. Wenn du es nicht aufstockst, dann bleibt es eben bei den 25€ minus Abzüge. Dein Nettolohn wird sich nur ganz geringfügig ändern, wenn du die VL auf 40€ aufstockst. Das tut dir nicht (so sehr) weh und du wirst aber merken, dass es sich über die Jahre wirklich auszahlt. In der Regel geht ein Vertrag mit VL 7 Jahre. 6 Jahre davon bezahlst du Leistungen ein und ein Jahr ruht der Vertrag dann, bevor du die Leistungen auszahlen kannst oder in einen neuen Vertrag überschreiben kannst. Das kommt allerdings auch immer stark darauf an wo du dein Geld einbezahlst. Wie bekomme ich nun VL? Lohnen sich VL wirklich? Ein ganz einfaches Rechenbeispiel: Du bezahlst monatlich 40€ auf dein extra Konto ein, z.B. für einen Aktienfondsparplan. Auf das Jahr gerechnet sind das 480€ und auf 6 Jahre Einzahlungszeitraum sind das immerhin 2.880€, die du dann nach einem weiteren Jahr komplett zur Verfügung hast. Achte hierbei unbedingt immer auf die Vertragsbedingungen von dem jeweiligen Anbieter, denn diese sind oftmals mit Gebühren! Mit viel Glück bzw. einer Rendite erhältst du auch noch Zinsen, die dann noch oben drauf kommen. Also JA – VL lohnen sich definitiv! Du hast in dem ersten Moment ein kurzes Geschäft damit, bis du dich überall reingelesen und erkundigt hast. Wenn das aber einmal erledigt ist, dann musst du nichts weiter tun. Und wenn du es nicht machst, dann ist das Geld, dass du deinem Arbeitgeber jeden Monat schenkst. Und dein Arbeitgeber wird i.d.R. nicht auf dich zukommen und sagen „Hey, ich hab hier noch 25€ monatlich für dich.“ sondern DU bist hier gefragt und musst aktiv handeln! Hör also auf deinem Arbeitgeber weiterhin Geld zu schenken, sondern fordere ein, was dir zusteht und hole dir deine vermögenswirksame Leistungen in der Ausbildung 🙂 Bekommst du bereits VL? Schreib es in die Kommentare! In diesem Sinne, bis ganz bald