Die Ausbildungszeit ist oft keine einfache Zeit. Leider meinen es manche Personen nicht gut mit dir, belächeln dich in deiner Arbeit oder nehmen dich nicht ernst. Das kann lästig sein und dich daran hindern, dein bestes zu geben und sehr demotivierend sein. Umso wichtiger ist es, auch 2025 richtig Gas zu geben, damit du eine mega Ausbildung hinlegst. Nicht für andere, sondern für dich selbst! In diesem Beitrag gibt es jetzt 10 Tipps, wie du 2025 deine Ausbildung richtig rocken kannst und wie die Tipps konkret in der Praxis umsetzen kannst. Los gehts. 1. Nutze Feedback als Chance Fordere regelmäßig Feedback von deinen Ausbildern oder Kollegen ein und bitte sie, dir nicht nur Positives, sondern auch Verbesserungspotenziale zu nennen. Nur, wenn du weißt, was du gut oder eben auch noch nicht gut machst, desto eher kannst du dich darin verbessern. Nimm das Feedback nicht persönlich und sei danach auch nicht beleidigt, wenn man dir mal negatives Feedback gibt. Wichtig ist, dass das Feedback konstruktiv ist, das heißt, dass es sachlich ist und so formuliert, dass du wirklich weißt, worin du dich nun verbessern kannst. So setzt du es um: Schreibe Feedback immer auf und setze dir konkrete Ziele, wie du dich in den genannten Bereichen verbessern kannst. Fordere aktiv Feedback ein – spätestens nach jedem Abteilungswechsel, besser früher (ca. quartalsweise). 2. Lerne, Feedback zu geben Es ist wichtig, dass du nicht nur Feedback annimmst, sondern das du auch früh lernst, wie man Feedback gibt. Du zeigst so, dass du mitdenkst und Interesse an Verbesserungen hast. Es stärkt deine Soft Skills und macht dich zu einem besseren Teamplayer. So setzt du es um: Gebe Feedback in einer ruhigen Minuten unter 4 Augen. Sei dabei ehrlich aber sachlich. Beim Feedback geben sollte man nie in die persönliche Schiene gehen. 3. Baue dir dein persönliches Netzwerk auf Deine Ausbildung ist die perfekte Zeit, um Kontakte zu knüpfen, die dich auch nach dem Abschluss weiterbringen. Vernetze dich aktiv, sowohl online als auch offline. Auf Plattformen wie LinkedIn kannst du deinen beruflichen Lebenslauf sichtbar machen und direkt mit Ausbildern, ehemaligen Azubis oder Fachleuten in deiner Branche in Kontakt treten. So setzt du es um: Vernetze dich jetzt schon mit deinen Kollegen, anderen Azubis und Vorgesetzten auf Plattformen wie LinkedIn. Schreib nach jedem Abteilungswechsel eine kurze Dankesnachricht an die Kollegen und bleib mit ihnen Kontakt. So baust du schon frühzeitig eine gute Beziehung zu Kollegen auf, die später Gold wert sein können. 4. Trainiere dein Zeitmanagement Lerne, wie du Prioritäten setzt. Nutze Techniken die Pomodoro-Technik, um deine Aufgaben effizienter zu erledigen. Die Pomodoro Technik funktioniert so, dass du 25 Minuten arbeitest, 5 Minuten Pause macht, das ganze 4x wiederholst und dann 30 Minuten Pause machst. Stelle dir dafür einfach einen Wecker in deinem Handy. Wichtig: Handy danach weit weg legen um nicht in die Versuchung zu kommen. Klingt wie ein Kalenderspruch, ist aber wahr: ein nein zu jemand anderem, ist ein ja zu dir selbst. So setzt du es um: Plane deine Woche vorab und halte Zeiten für Berufsschule, lernen, Betrieb und private Termine und Pausen für dich selbst ein. 5. Stärke deine Resilienz In der Ausbildung läuft nicht immer alles glatt. Arbeite aktiv an deiner mentalen Stärke, um auch in stressigen oder herausfordernden Phasen ruhig zu bleiben. Dabei musst du auch mal durch Tiefen, vergiss nicht das nach jedem Tief auch wieder ein Hoch kommt. So setzt du es um: Übe Techniken wie Journaling, Achtsamkeit oder Meditation, um den Kopf freizubekommen. Tausche dich mit anderen Azubis aus, dann merkst du, dass du mit vielen Dingen nicht alleine bist. 6. Bereite dich auf die Zukunft vor: Denke schon während der Ausbildung darüber nach, wo du nach dem Abschluss stehen möchtest. Fokussiere dich auf Branchenkenntnisse, Netzwerke und zusätzliche Skills, die dir den Berufseinstieg erleichtern. Mach dich mit den Strukturen und Zielen deines Betriebs und mit der Branche vertraut. So setzt du es um: Lies Fachliteratur, höre branchenspezifische Podcasts oder schau dir Videos zu deiner Branche an, um deinen Wissensvorsprung zu erweitern. 7. Sei offen für neues Die Ausbildung ist die perfekte Zeit, um neue Dinge auszuprobieren. Sag ‘Ja’ zu neuen Projekten, Abteilungen oder Weiterbildungen. Jede Erfahrung bringt dich weiter – und vielleicht entdeckst du sogar neue Talente an dir! Nur wenn du neues ausprobierst, weist du auch in welche Richtung du dich später entwickeln willst. So setzt du es um: Gehe aktiv auf Kollegen zu und sage ihnen, dass du neue Dinge lernen möchtest. Frag, ob du bei Events oder Veranstaltungen oder wichtigen Kundenterminen dabei sein kannst und sag aktiv, dass du neue Projekte und Aufgaben übernehmen möchtest. 8. Halte dein Berichtsheft aktuell Keine Überrschaschung, ich weiß. Aber irgendwie vielleicht doch? Wer hat sich ertappt gefühlt? Ich kenne das, mehrere Monate nachschreiben zu müssen. Das macht aber echt kein Spaß und kostet dich nur unnötig Zeit und Nerven. Außerdem steht dir zu, dass du dein Berichtsheft während der Arbeitszeit schreiben darf, dann sei nicht blöd und vergeude diese Chance. So setzt du es um: Kläre mit deinem Ausbilder, wann du dein Berichtsheft 1x pro Woche im Betrieb schreiben darfst. Mach dafür ein fixen Termin aus und setze dir ein Termin im Kalender. Wenn der Termin ansteht, dann schreibst du das Berichtsheft! 9. Pflege deine Work-Life-Balance Auch wenn die Ausbildung wichtig ist: Vergiss nicht, dir Zeit für dich zu nehmen. Mach Sport, triff dich mit Freunden oder entspann bei deinem Lieblings-Hobby. Eine gute Work-Life-Balance hält dich motiviert und verhindert Burnout! Und nur, wenn du dich gut fühlst und fit bist, kannst du auch in deiner Ausbildung Bestleistungen zeigen. So setzt du es um: Trage dir im Kalender Termine wie „Freunde treffen“ oder „Sport“ ein, wie jeden anderen Termin auch. Wir brauchen oft den eigenen Blocker im Kalender, damit wir uns auch wirklich an die privaten, wichtigen Termine halten. 10. Organisiere dich Sei es digital oder analog, mit einer speziellen App oder im Kalender, versuche dich zu organisieren. Dazu gehört Berichtsheft schreiben, Freunde treffen, lernen, Berufsschule, Arbeiten, Sport oder auch Freizeit rein. So setzt du es um: Du
Welche Anforderungen sind an dich als Azubi gerechtfertigt?
Hast du das Gefühl, dass dein Ausbilder bzw. deine Ausbilderin manchmal zu hohe Anforderungen an dich als Azubi hat? Oder fühlst du dich manchmal sogar unterfordert? In diesem Beitrag erfährst du, was du in beiden Fällen unternehmen kannst um dem entgegenzuwirken. Es kann in sehr unterschiedlichen Situationen dazu kommen, dass die Anforderungen von einer der beiden Seiten falsch sind. Dadurch entsteht ein Konflikt, denn entweder du fühlst dich völlig überfordert und weißt gar nicht mehr wohin mit dir. Oder aber du bist maßlos unterfordert und langweilst dich zu Tode. Dem ganzen wollen wir entgegenwirken, weshalb wir jetzt erst mal klären wo das Problem liegt, um anschließend an die Lösung ranzugehen – sowohl bei einer Überanforderung, als auch bei einer Unteranforderung. Zu hohe Anforderungen Wenn dein Chef oder deine Kollegin zu hohe Anforderungen and dich hat, kann das wirklich sehr belastend sein, weil du einem ständigen Druck ausgesetzt bist. Doch das muss nicht sein. Ursachen Mögliche Ursachen, warum dein Chef oder deine Chefin zu hohe Anforderungen an dich hat, können folgende sein: Maßnahmen Um dem ganzen nun positiv entgegenzuwirken und dich selbst auch zu schützen, gebe ich dir jetzt ein paar Maßnahmen mit auf den Weg, die du anwenden kannst: Zu geringe Anforderungen Es gibt aber durchaus auch die Möglichkeit, dass die Anforderungen an dich zu gering sind. Dass du keine richtigen Aufgaben und Projekte bekommst, weil man sagt du bist eh nur der Azubi. Es kann sein, dass du deshalb den ganzen Tag nur blöd rumsitzt, dich langweilst und nur zuschauen darfst. Ursachen Maßnahmen Natürlich gebe ich dir jetzt noch geeignete Tipps und Maßnahmen mit auf den Weg, wie du diesem Strudel wieder entkommen kannst: Fazit Wie du merkst kommt es total auf deine persönliche Situation an, welche Anforderungen an dich als Azubi gerichtet werden. Sind die Anforderungen zu hoch endet das oftmals in einer Überforderungen und Stress, was wiederrum zu Fehlern führen kann. Wenn die Anforderungen an dich aber zu gering sind, dann macht die Ausbildung ebenfalls kein Spaß. Es wird schnell eintönig und langweilig. Genau deshalb solltest du hier ein gutes Mittelmaß für dich, deine Kollegen und deine Vorgesetzten finden. Im Zweifel ist der Punkt der Kommunikation nie verkehrt 🙂 Fallen dir noch mehr Punkte ein, die zu zu hohen oder zu geringen Anforderungen führen können? Wie geht es dir in deiner Ausbildung? Schreib´s gern in die Kommentare und lasst und darüber diskutieren. In diesem Sinne, bis ganz bald
Mindset als Azubi
Die richtige Einstellung kann über den Erfolg deiner Ausbildung entscheiden. Im folgenden Beitrag erkläre ich dir die zwei wesentlichen Unterschiede von Mindset-Typen. Ich zeige dir an 4 einfachen Punkten, wie du dein Mindset als Azubi verändern kannst und wir klären, warum das Mindset überhaupt wichtig für dich ist. Was ist das Mindset? Ein Mindset bezeichnet die grundsätzliche Einstellung, Denkweise und Haltung, die du von dir selbst hast oder von deiner Umwelt, also deiner Familie, Freunde, Kollegen oder einfach von deiner Ausbildung. Überlege dir also mal: Wenn wir über unsere Denkmuster sprechen, dann geht es hierbei auch um bereits erlebtes. Wir gehen mit Erlebnissen, Erinnerungen anders um, denn das prägt alles unser Mindset als Azubi. Wenn du zum Beispiel an eine heiße Herdplatte fasst, dann machst du das ein Mal und nie wieder, weil du merkst, dass sie heiß ist und du dir weh tust. Dein Gehirn lernt also in Zukunft keine heißen Herdplatten mehr anzufassen. Genauso ist es mit Denkmustern. Wenn dir immer wieder eingeredet wird, dass du als Azubi keine Meinung haben darfst und eh nichts Wert bist, wirst du irgendwann an den Punkt kommen und es glauben, dass du als Azubi keine Meinung hast und eh nichts wert bist – du wirst den Mist irgendwann glauben. Welche Arten vom Mindset gibt es? Im folgenden siehst du zwei verschiedene Aussagen, entscheide dich spontan für die Aussage, die dich persönlich eher anspricht: Hast du dich für die 1. Aussage entschieden? Dann neigst Du eher zu einem ‚Fixed Mindset‘ und schiebst gerne Verantwortung an andere ab, anstatt selbst nach Lösungen zu suchen. Bist du eher bei der 2. Aussage? Dann ist dein Mindset flexibel und tendierst eher zu einem ‚Growth Mindset‘. Fixed Mindset Menschen mit einem Fixed Mindset sind der Überzeugung, dass Intelligenz angeboren ist und dass sich das nicht ändern lässt. Das Gute am Fixed Mindset ist, dass man das Mindset trainieren kann. Du kannst mit der richtigen Einstellung und mit dem richtigen Handeln dein Mindset eher in die Richtung lenken, dass du offen und aufgeschlossen für Neues bist und dir daher mehr Wege offen stehen. Growth Mindset Menschen mit einem Growth Mindset sind der Überzeugung, dass sie sich in jedem Bereich weiterentwickeln und verbessern können, wenn sie nur genügend Einsatz bringen, trainieren oder lernen. Mit dem Growth Mindset hast du mehr Chancen auf ein erfolgreiches Leben und eine tolle Ausbildung. Ein positives und offenes Mindset kann dir dabei helfen schwierige Herausforderungen zu meistern. Also ist es keine Überraschung welches Mindset wir anstreben, oder? 🙂 Unser Ziel ist es dich als Azubi natürlich zu dem Growth Mindset hinzubringen, damit du groß und weit denkst und dir in und nach der Ausbildung alle Wege offen stehen. Wie kann man das Mindset als Azubi verändern? Es gibt verschiedene Wege dein Mindset als Azubi aktiv zu beeinflussen und damit zu lenken und zu ändern. Ich zeige dir jetzt 4 konkrete Punkte auf, wie du deine innere Einstellung in die Richtung von einem ‚Growth Mindset‘ hinlenken kannst: Kenne dein „Warum“ Sei dir darüber im klaren, warum du deine Ausbildung begonnen hast. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Warum hast du diesen Betrieb gewählt? Wenn du dein „Warum“ kennst und es dir immer wieder vor Augen führst, stärkt das dein Mindset und deine Motivation. Du kannst dich vor allem in schlechten Momenten daran zurück erinnern – das wird deine Einstellung auf jeden Fall verändern. Denn du hast dich damals aus positiven und schönen Gründen mit vollem Elan und Motivation für diesen Weg entschieden. Lerne aus Fehlern Du bist Azubi und dein Job ist es einen Beruf zu lernen. Du kannst noch nicht alles wissen und kennen und das ist auch gut so. Wenn du einen Fehler machst, ist das nicht schlimm – wir alle machen Fehler. Was ich jedoch nicht gut finde ist, wenn man Fehler mehrmals macht. Das bedeutet nämlich, dass man nicht daraus gelernt hat. Wenn du also einen Fehler machst ist das kein Weltuntergang. Quatsche mit deinem Vorgesetzten oder deiner Azubi-Betreuerin, was schief gelaufen ist und was du in Zukunft besser machen kannst (z.B. in der Form von einem Mitarbeitergespräch). Reflektiere was der Fehler war und wie es dazu kam. Du bist wie dein Umfeld Es gibt ein Zitat, an dem wirklich viel dran ist: Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst. Das einzige, was mir hier nicht gefällt ist das Wort „Durchschnitt“, denn du bist kein Durchschnitt sondern einzigartig für dich selbst und weit über dem Durchschnitt. Trotzdem ist der Kern der Aussage wahr: überlege mal, mit wem du die meiste Zeit in deinem Leben verbringst. Sind das Freunde, Familie, Partner/in, WG-Mitbewohner/in etc. Umso mehr du darüber nachdenkst wer diese Personen sind und wie sie sind, umso mehr wirst du feststellen, dass du ihnen ähnlich bist. Wenn du also ein positives Growth Mindset möchtest, musst du dich mit Menschen umgeben, die dich stärken, von denen du lernen kannst und dir Dinge beibringen können. Entferne dich von Kollegen oder Mitschülern, die dich runterziehen, ein schlechtes Mindset haben, immer nur am nörgeln und motzen sind und ständig mit allem und jedem unzufrieden sind. Dieses Mindset wollen wir nicht, das bringt dich und deine Ausbildung nicht voran. Sei geduldig Du möchtest ein positives Mindset verinnerlichen um so deine Ausbildung zu rocken? Das kann dauern! Es geht nicht von heute auf morgen, dass du nur noch positiv, weltoffen und neugierig durch die Welt läufst. Nur weil du jetzt diesen Beitrag liest, wirst du nicht dein ganzes Leben über den Haufen schmeißen (was auch gut so ist 😉 ). Du wirst immer wieder Tage haben an denen du schlechte Laune hast, deine Ausbildung dich nervt, du keine Lust auf die Berufsschule hast oder dich dein Chef nervt. Das ist okey und das gehört dazu. Lass dich davon aber nicht entmutigen oder runter ziehen. Solche Tage gehören zum Leben, wichtig ist, dass du dran bleibst und geduldig mit dir selbst bist. Fazit Es gibt verschiedene Formen vom Mindset, dass wiederum deine Einstellung, Sicht- und Denkweisen von deinem Leben widerspiegeln. Du hast
Ziele setzen in der Ausbildung – so machst du es richtig
Ziele setzen in der Ausbildung ist oft einfach gesagt als getan. Doch wie macht man es richtig? Und wie geht man eigentlich konkret vor, damit man die Ziele auch erreicht? In diesem Artikel erfährst du mehr! Wie oft hast du das schon erlebt? Du hast dir ein Ziel gesetzt und alles dafür getan es zu erreichen, bist aber gescheitert. Das ist doch mega demotivierend! Ich kenne das, mir ging das auch schon oft so. Sei es, dass man sich das Ziel setzt gesünder zu essen, mehr zu lernen, bessere Noten zu schreiben, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben… Man sollte sich regelmäßig Ziele setzen, auf die man hinarbeitet. Doch es gibt einige Steine, die man sich selbst in den Weg legen kann, um seine Ziele nicht zu erreichen. Und genau diesen Steinen wollen wir heute auf den Grund gehen. Außerdem erzähle ich dir, warum es so wichtig ist sich regelmäßig Ziele zu setzen. Und wir formulieren gemeinsam ein Ziel für das Jahr 2022 aus, dass du dir selbst steckst und alles dafür tust, es zu zu erreichen 🙂 Warum Ziele setzen? Zunächst einmal sollten wir klären warum es wichtig ist, sich selbst Ziele zu setzen. Wer mir und meinem Blog schon länger folgt hat das vermutlich schon öfter gelesen, wie wichtig ich es finde sich Ziele zu setzen. Nur dadurch wächst du, wirst stärker und kommst voran. Genau so gehört das Scheitern natürlich auch dazu. Das lehrt einem, dass man sein Ziel vielleicht zu hoch gesetzt hat und das man es das nächste Mal realistischer ansetzen sollte. Oder das man die Zeit zu kurz gesteckt hat und das nächste Mal ein paar Wochen mehr dafür einplant. Das macht uns aber schlauer für die nächsten Ziele und wir lernen stetig dazu. Du solltest beachten, dass die Ziele die gesetzt werden, von dir selbst kommen und nicht von jemand anders gesetzt werden. Nur, wenn du dir die Ziele selbst setzt, steckst du 100% deiner Motivation und Energie rein. Wenn dir deine Mutter sagt „Lerne mehr, dann hast du bessere Noten.“ klingt das zwar ganz toll, damit bist du aber nicht unbedingt motivierter mehr zu lernen und bis Tag X den Stoff gelernt zu haben. Wenn du dir allerdings selbst ein klares Ziel setzt „Ich lerne bis Tag X die Anzahl Y an Blättern um meine Prüfung mit einer 2 zu bestehen.“, dann ist das ein realistisches Ziel, dass du dir selbst gesetzt hast mit einer konkreten Motivation, nämlich deiner guten Note. Du musst dir immer vor Augen halten, dass wenn du dir die Ziele setzt, bist du der Kapitän deines Schiffs. Einzig und alleine du bestimmst den Kurs in welchen Hafen du als nächstes mit deinem Schiff einlaufen möchtest! Ich hoffe, du verstehst also was ich dir sagen möchte – wenn du dir Ziele setzt hast du etwas klares und konkretes vor Augen, dass dich antreibt, motiviert, voran bringt und deinem Leben eine Struktur und eine Vision aufzeigt. Wenn wir uns gar keine Ziele setzen, dann leben wir jeden Tag einfach so vor uns hin und möchten nichts erreichen, nichts voranbringen, nichts erleben. Ist das Leben dann lebenswert? Ziele werden auch gesetzt um dein Fortschritt und dein Vorantreiben messbar zu machen. Wenn du keine Ziele setzt wirst du nicht feststellen können, ob du was erreicht hast oder nicht. Wenn du ein Ziel erreichst, wirst du merken, dass du zufrieden bist. Du kannst sehr stolz auf dich sein, wenn du dein Ziel erreicht hast. Auch wenn du denkst, es war nur ein kleines Ziel, dann kannst du dir trotzdem auf die Schulter klopfen. Erreichte Ziele motivieren dran zu bleiben und weiter zu machen! Jedes noch so kleine Ziel bringt uns einem Schritt zu unserem großen Ziel weiter. Wenn man sich Ziele setzt und diese erreicht: Das richtige Ziel verfolgen Stelle dir nun ein paar Fragen, die du für dich selbst beantwortest. Mache dir dazu gerne ein paar Notizen. Wenn diese Fragen beantwortet sind, dann definieren wir gemeinsam deine Ziele. Wie finde ich mein Ziel? Wie merke ich, dass ich nicht meine Ziele verfolge, sondern die Ziele anderer Menschen? Wenn ich diese Ziele verfolge, möchte ich das auch selbst? Was möchte ich in meinem Leben? Was möchte ich nicht in meinem Leben? Beispiel: Ich will nicht mehr in einer Behörde arbeiten – Was genau stört mich? Was will ich stattdessen? (Bsp.: Starre Strukturen, festgelegte Prozesse -> Arbeit in einem StartUp: Mitgestaltung, Entwicklung neuer Prozesse) Hier nur Dinge definieren, die man selbst in der Hand hat. Schlechtes Beispiel: Ich will, dass mein Chef mir spannendere Aufgaben gibt -> Ich kann mit ihm reden, aber wenn es sich nicht ändert, kann ich nichts tun. Besser: Ich will spannendere Aufgaben bearbeiten -> Ich gebe mir die Macht, diese Aufgaben selbst zu suchen, ich kann mich bewerben, ich kann meine Situation verändern. –> Vom Problem weg hin zum Ziel denken. Hinweise zur Zielsetzung Bleibe realistisch Wenn du dir Ziele setzt, die in naher Zukunft eintreffen sollen, dann bleibe realistisch. Es ist in Ordnung zu scheitern, daraus lernt man auch. Aber unser Ziel ist es natürlich, unsere Ziele zu erreichen. Deshalb sollten deine Ziele, die in der nächsten Zeit erfüllt werden sollen (und da sprechen ich von Zielen von den nächsten 12 Monaten ca.) auch realistisch sein und erfüllbar. Versteh mich nicht falsch. Wenn du dir zu kleine Ziele setzt, wo du vorneweg schon weißt „Ja easy, das hab ich ja gleich geschafft“ dann motiviert das zwar für den Moment, wenn man sie erfüllt. Allerdings ist das nicht Sinn und Zweck davon sich Ziele zu setzen. Wir wollen dabei ja schließlich über uns hinaus wachsen und mächtig auf uns stolz sein, wenn wir die Ziel erfüllen. Setze deine Ziele also hoch, aber nicht zu hoch. Setze einen realistischen zeitlichen Horizont Das ist ganz wichtig! Wenn du unrealistische zeitliche Perspektiven setzt, dann wird aus deinem Ziel schnell ein scheitern und du verlierst deine Motivation. Setze dir also einen realistischen zeitlichen Rahmen. Wenn du dir das Ziel überlegst und schon beim überlegen merkst, dass es zeitlich irgendwie
Motivation – so bekommst du sie (zurück)
Kennst du das, dass dir ab und zu einfach die Motivation und der Antrieb fehlt? Vor allem nach dem Urlaub ist es schwierig wieder in die Gänge zu kommen? Dann habe ich hier genau das Richtige für dich! Mit diesen Tipps kommst du wieder in Fahrt – im Alltag, nach dem Urlaub und auch während einer Lernphase. Wann und warum verliert man die Motivation? Du startest deine Ausbildung mega mäßig motiviert, du hast total Bock auf die neue Herausforderung in deinem Leben. Es startet ein neuer Lebensabschnitt, der total spannend wird. Da musst du doch mega motiviert sein oder? Ja klar, zum Beginn ist man das in der Regel auch. Doch es kann sein, dass irgendwann ein Tief kommt und du deine Motivation verlierst. Das kann ganz verschiedene Gründe haben und ist auch völlig normal – keine Sorge! Es ist wichtig, dass du dir darüber klar wirst, was dein Durchhänger auslöst. Wenn du weißt was dich demotiviert, kannst du viel einfacher dagegen steuern und dem ganzen Schlamassel entgegen wirken. Ich nenne dir nun mögliche Gründe für ein Motivationsloch, vielleicht entdeckst du dich ja im ein oder anderen Punkt wieder: Die Luft ist raus: man hat keine Energie mehr und ist ausgelaugt Träger Alltag: du machst jeden Tag die gleichen Aufgaben und es wird einfach richtig öde Fehlende Erfolgserlebnisse: man strengt sich an aber die Ergebnisse werden nicht gut/besser Kein Spaß: dir fehlt einfach der Spaß an der Arbeit Wiederkehrende schlechte Noten: du hast immer wieder schlechte Noten in der Schule Hinterfragen des Sinns: man macht sich Gedanken ob die Ausbildung die Richtige ist und ob sie überhaupt sinnstiftend ist Nervige/schlechte Kollegen: du kommst mit deinen Kollegen nicht gut klar So bekommst du deine Motivation zurück Nun haben wir darüber gesprochen was für fehlende Motivation führen kann. Jetzt klären wir direkt mal wie man diesem Trott entgegenwirken kann. So bekommst du also mit ein paar einfachen Tricks deine Motivation zurück. Das Ganze gliedere ich in drei Oberpunkte: im Alltag, nach dem Urlaub und in der Schule bzw. der Lernphase. Diese drei Bereiche haben mich selbst in der Ausbildung immer am häufigsten runter gezogen. Man unterscheidet ganz Allgemein zwischen zwei verschiedenen Motivationsarten: intrinsische und extrinsische Motivation. Intrinsisch ist die Motivation von dir drin (Spaß, Freude, Sinnhaftigkeit) und extrinsisch von außen gesteuert (Geld, Macht, Ruhm). Es gibt dazu hier im Blog auch einen Beitrag nur um dieses Thema, schau gerne rein. Wichtig zu wissen ist, dass dich intrinsische Motivation viel langfristiger am Ball halten wird wie jedes Geld der Welt. Spaß und Freude an der Arbeit sind einfach so viel mehr wert! 1. Im Alltag Ich zeige dir jetzt im folgenden ein paar Möglichkeiten auf, wie du im Alltag deine Motivation ganz einfach zurückgewinnen kannst. Ziele setzen Generell solltest du dir, wie oben bereits beschrieben, Gedanken machen, was der Grund für deine fehlende Motivation ist. Wenn du das weißt, kannst du dem ganzen viel einfacher entgegen wirken. Das geht zum Beispiel super, wenn du dir Ziele setzt. Mit definierten Zielen kannst du dir eine klare Richtung geben. Wenn du von dem Weg abkommst kannst du nachsteuern. Wenn du deine gesteckten Ziele regelmäßig erreichst, bleibst du dauerhaft motiviert. Schau dir dazu gerne meinen Beitrag zum Thema Ziele setzen an. Dort findest du einen 8 Schritte Fahrplan, wie du deine Ziele definierst und damit auch erreichst. Smile Du denkst jetzt vielleicht „Ja klar, smile, witzig. Wenn ich aber traurig bin oder schlecht drauf bin kann ich nicht lächeln.“ – und ich sage doch! Da gibt es ein paar simple Tricks deinem Gehirn vorzuspielen, dass du gut drauf bist. Du musst dazu einfach deine Gesichtsmuskeln beanspruchen, die du fürs Lachen brauchst. Das kannst du entweder machen, wenn du dir einen Stift zwischen die Zähne klemmst. Dadurch gehen deine Mundwinkel hoch und dein Gehirn denkt du lachst und bist dadurch glücklicher. Alternativ kannst du auch 2-3 Minuten einfach die Mundwinkel hoch ziehen und so tun wie wenn du lachst um es deinem Gehirn vorzuspielen. Ehrlichweise bin ich aber eher ein Fan von der 3. Methode und zwar singen. Denn beim Singen strengst du die gleichen Gesichtsmuskeln an, die du auch beim Lachen brauchst. Und dadurch bist du automatisch glücklicher. Entspann dich Nimm einfach mal ein bisschen den Druck aus allem raus. Du bist kein Superheld sondern einfach nur ein Mensch. Du hast gute und schlechte Tage und das ist völlig normal. Wenn man sich selbst einfach mal den Druck raus nimmt, dass man nicht jeden Tag die Welt erobern muss, dann nimmt das eine Last von dir. Du machst deine Ausbildung super, und das darfst du dir auch oft genug vor Augen führen! Führe dir immer wieder vor Augen was die guten, positiven Dinge in deinem Leben sind (Gesundheit, Familie, Freunde…) und erfreue dich daran. Das baut einen direkt auf und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Außerdem solltest du dir immer wieder vor Augen führen warum/für was man die Ausbildung macht und warum man damals genau diese Ausbildung gewählt hat. Man muss sich viel öfter zu dem eigentlichen Ziel zurück besinnen und du hast die Ausbildung ja auch guten Grund gestartet und dich aus guten Grund genau für diesen Job entschieden. Damit bist du direkt nochmal extra motiviert. Einfach machen In den ersten Sekunden wo man drüber nach denkt irgendwas zu machen, sollte man einfach aufstehen und es tun. Damit trickst du dein Gehirn aus, da es gar nicht erst die Zeit bekommt darüber nachzudenken, dass es auf das grad kein Bock hat. Das passiert in den ersten max. 10 Sekunden. Also ist es wirklich wichtig, dass wenn du auf was gar kein Bock hast und anfängst drüber nachzudenken, einfach aufstehst und es tust. Freizeit nehmen & genießen Mache regelmäßig Dinge, die dich glücklich und zufrieden machen. Jeder braucht einen Ausgleich zum stressigen Azubi-Alltag. Und nimm dir dafür unbedingt dein wohl verdientes Wochenende bzw. deine wohlverdienten freien Tage. Das kann jegliches Hobby sein, dass dich glücklich und happy macht: Kochen, Zocken, Tanzen, Sport, Lesen, TV schauen… Ganz egal was, so lange es dich zufrieden macht und
Vorteile von Corona auf die Ausbildung
Corona hat viel Negativität und schlechte Zeiten mit sich gebracht. Doch heute sprechen wir über die positiven Aspekte von Corona. Was für Vorteile hat Corona auf deine Ausbildung? Und welche Auswirkungen gibt es für deine Zukunft? Am 27. Januar 2020 gab es den ersten bestätigten positiven Corona Fall in Deutschland. Das ist nun knapp 2 Jahre her. 2 Jahre in mitten einer Pandemie. Eine Pandemie voller Isolation, Corona-Tests, Impfungen, Demonstrationen, Klopapier- und Nudelknappheit, Homeschooling, Krankheit, vollen Intensivstationen, Hoffnung auf ein Ende, Gegenmittel, Lockdown und vielem, vielem mehr. Jeder hat seine eigenen Bilder, wenn man das Wort „Corona“ ausspricht. Bei jedem bewegt dies etwas anderes. Wenn du im Gesundheitswesen arbeitest denkst du mit Sicherheit nochmals anders über die Pandemie, wie jemand der keinerlei Berührung mit Erkrankten bzw. Verstorbenen hatte. Wir alle wissen, dass Corona uns einige Nachteile beschert hat und uns viel Kummer und Ärger gebracht hat. Doch um das soll es in diesem Beitrag nicht gehen! Heute konzentrieren wir uns ausschließlich auf die positiven Dinge und die Vorteile, die uns durch Corona widerfahren sind, auch auf deine Ausbildung bezogen. Du denkst nun „Corona hat mir nichts positives gebracht“ ? Dann lies unbedingt weiter! 🙂 Was hat die Pandemie verändert? Wie haben wir uns verändert bzw. wie hat sich die Gesellschaft verändert? Was können wir positives aus der Pandemie für uns ziehen? Was hat sich in unserem Leben durch Corona zum positiven geändert? All diesen Fragen gehen wir nun nach… Was hat sich mit der Pandemie geändert? Generell kann man sagen, dass die Pandemie auf jeden Fall die Digitalisierung vorangetrieben hat. Homeoffice war als normaler Zustand vor Corona noch undenkbar – zumindest bei den meisten Arbeitgebern. Doch mit dem ersten Lockdown Anfang 2020 war es auf einmal normal und wir mussten lernen damit umzugehen. Das wird auf jeden Fall ein Effekt sein, der vielerorts beibehalten wird. Doch wie war es mit der Schule? Homeschooling war vor Corona für viele noch ein Fremdwort und so musste man erst lernen die Schule zu Hause unter zu bringen. Eltern wurden auf einmal zu Erziehern bzw. Lehrern. Für viele Azubis war dies eine Herausforderung, da die Berufsschule auf die eigenen vier Wände verlagert wurde. Man lernte allerdings auch als Azubi selbstständiger zu sein. Man war auf einmal auf sich selbst gestellt und musste damit umgehen – ob man wollte oder nicht. Das hat viele von euch sicherlich gestärkt! Generell hat sich durch Corona natürlich auch die Wahrnehmung auf die vielen Gesundheitsberufen verändert. Man hat sich dieser wichtigen Branche wieder viel mehr angenommen, die Aufmerksamkeit stieg immens. Natürlich hat Corona viele, viele Leute in diesen Berufen an ihre Grenzen gebracht. Doch ich denke, dass diese Pandemie der Thematik des Gesundheitswesens mal wieder einen ordentlichen Schub verpasst hat – die Politik MUSS nun darüber sprechen und Lösungen finden (ob sie das wollen oder nicht). Unsere Gesellschaft war Anfangs sehr stark miteinander verbunden. Ich denke, dass haben wir alle gemerkt. Die Jungen sind für die Alten einkaufen gegangen, wir haben auf unseren Balkonen geklatscht und die Solidarität war ungebrochen. Sind das auch langfristige Auswirkungen, die die Gesellschaft mitnimmt? Ich denke teilweise ja. Wir werden uns ein Leben lang an diese Zeiten erinnern, die Frage ist nun was wir daraus machen. Nutzen wir die gewonnenen Erkenntnisse als Chance oder lassen wir einfach die letzten 2 Jahre hinter uns – damit auch alle Learnings? Es muss ja nicht immer nur Schwarz oder Weiß sein, es gibt auch Grau und viele Farben dazwischen. Deswegen kann man sicherlich einiges einfach hinter sich lassen und die Guten und Positiven Learnings für sich mitnehmen. Und da sollte sicherlich auch ein Learning sein, dass man solidarischer ist, d.h. das die Gesellschaft mehr zusammenhalten sollte. Vorteile von Corona Kommen wir nun zu den konkreten Vorteilen, die diese Pandemie uns gebracht hat. Ich habe dies nun in persönliche Vorteile und Vorteile für deine Ausbildung aufgeteilt. Persönliche Vorteile von Corona Beginnen wir zunächst mit den persönlichen Vorteilen. Ich nenne dir nun ein paar konkrete Punkte, die dir hoffentlich die Augen öffnen, wenn du noch keine Vorteile aus Corona ziehen konntest: Wertschätzung von gemeinsamer Zeit Wahre Freundschaften haben sich heraus kristallisiert -> mit wem hatte man auch während des Lockdowns Kontakt und mit wem nicht? Wertschätzung von Gesundheit: Wir haben unser Gesundheitssystem neu „lieben“ gelernt und wissen nun wie gut es uns gehen kann im Vergleich zu anderen, viel ärmeren Ländern Wir haben unsere eigene Gesundheit wieder neu zu schätzen gelernt. Durch Long Covid wissen wir, welche Auswirkungen diese Krankheit langfristig auf uns haben kann und wir wissen die kleinen Dinge wieder viel mehr zu schätzen. Man erfreut sich wieder an den kleinen Dingen im Leben, die bis dato alle „Selbstverständlich“ waren: Gemeinsame Zeit mit der Familie + Freunden Umarmungen mit den Liebsten Reisen ohne Beschränkungen Klopapier/Nudeln/Hefe Jeder hat für sich etwas gefunden mit dem man sich über den Lockdown beschäftigen konnte. Dies wurde ggf. zu einem neuen Hobby, dass man nun weiter fortführt -> in meinem Fall ist das Yoga + Brot backen. Jeder hat mal wieder sein zu Hause auf Vordermann gebracht, aufgeräumt und ausgemistet -> jeder hat doch einen Schrank, Keller o.ä. ausgemistet oder? 😉 Also haben wir uns in der Zeit von altem Ballast getrennt! Man hat die Natur wieder neu kennen und zu schätzen gelernt -> Zeit im Freien wurde zur neuen „Freiheit“ -> Spazieren gehen war während des Lockdowns DAS Ding! Stichwort „Entschleunigung“: Man hat gelernt alles viel langsamer und entspannter anzugehen -> man war dazu gezwungen und das sollte man sich beibehalten und weg kommen bzw. weg bleiben von dem „Schneller. Höher. Weiter. Besser“, dass für viele das Motto vor Corona war. For what? Vorteile von Corona für die Ausbildung Wertschätzung von sozialem beruflichen/schulischen Umfeld -> gemeinsames Lernen Stichwort „Fachkräftemangel“: Du bist gefragter denn je! Corona hat den Fachkräftemangel durch die Abwanderung in andere Berufe immens beschleunigt. Deshalb bist du nach deiner Ausbildung als Fachkraft ein rares Gut und sehr gefragt! Nutze das für dich. Bestimmt Branchen bekommen durch Corona einen extra Boost -> Gesundheitswesen, IT, Digitaler Handel, Handwerksberufe Azubis wurden
Wie viel Handy macht uns krank?
Ein Tag ohne Handy ist für uns alle unvorstellbar. Doch wie viel Handykonsum ist überhaupt gesund? Wann hat Social Media negative Auswirkungen auf unseren Körper? Das erfährst du hier. Außerdem bekommst du einen einfachen Leitfaden mit an die Hand, wie du deinen Konsum sofort reduzieren kannst. Keine Angst: das hier soll kein Beitrag werden mit dem Ziel, dass du dein Handy entsorgen sollst und nur noch Bücher lesen sollst – auf keinen Fall. Ich selbst bin um mein Handy und dessen Funktionen auch mega dankbar. Nichts desto trotz sollten wir reflektieren und uns mal vor Augen halten wie wir mit dem kleinen Begleiter eigentlich umgehen und ab wann uns unser Handy krank machen kann. Knapp 95% der 14-29-jährigen Personen besaßen laut einer Umfrage von Statista im Jahr 2021 ein Handy – das ist somit nahezu jeder bzw. jede Person in diesem Alter. Doch wie oft nutzt du dein Handy? Für was nutzt du es? Und wie viel Konsum ist überhaupt gut? Ab wie vielen Stunden Handynutzung am Tag macht uns das Handy krank? Und was können wir dagegen tun? All diesen Fragen gehen wir in diesem Beitrag nach. Außerdem erzähle ich dir etwas zu einer Untersuchung von Forschern die womöglich herausfanden, dass sich der menschliche Körper, also das Skelett, durch die massive Handynutzung verändern kann. Wie oft nutzt du dein Handy täglich? Denkst du darüber nach, wenn du dein Handy in der Schlange beim Bäcker aus der Tasche holst und deine Mails checkst? Oder hinterfragst du, warum du 10x am Tag dein Insta checkst? Oder hast du mal mitgezählt, durch wie viele Videos du bei TikTok durchschnittlich am Tag durchscrollst? Nein? Dann wird es Zeit! Denn im Durchschnitt verbringt unsere Generation, also die zwischen 18-29-jährigen am Tag ca. 4 Stunden am Handy. Ich persönlich finde das wahnsinnig viel. Doch was ist viel und was ist „normal“? Liegt das im Auge des Betrachters? Ich denke nicht, denn zum „gesunde Handykonsum“ gibt es etliche Studien. Ich selbst habe Instagram und TikTok erst seit ein paar wenigen Monaten bei mir auf dem Handy – um genau zu sein seit ich diesen Blog betreibe. Regelmäßig lade ich dort Posts, Videos, Reels und Storys hoch. Und ich muss zugeben: es macht mir wirklich Spaß 🙂 Doch ich muss auch zugeben, dass sich mein Handykonsum dadurch täglich mind. verdoppelt hat. Und das finde ich wiederum gar nicht spaßig! Denn eigentlich versuche ich wirklich auf meinen Konsum zu achten und hier einfach eine gewisse Balance zu wahren. Wie oft nimmst du dein Handy am Tag in die Hand? So kannst du dein Handykonsum checken Es gibt etliche Apps, die die Handynutzung analysieren. Bei Apple ist dies bereits im Handy integriert. Gehe hierzu einfach auf Einstellungen > Bildschirmzeit. Da ich leider kein Samsung bzw. Android Gerät besitze kann ich nicht genau sagen, wo ihr dort die Einstellungen findet. Laut Google findet man die Nutzungszeit dort in den Einstellungen unter „Digitales Wohlbefinden und Kindersicherung“. Welche Zahl steht nun bei dir drin? Bist du überrascht, erstaunt oder geschockt? Oder bist du nicht wirklich überrascht? Für was nutzt du dein Handy? Der Handykonsum in Minuten bzw. Stunden ausgedrückt ist ja das eine. Das andere ist, für was wir das Handy überhaupt nutzen. Checken wir damit Mails, schreiben wir Nachrichten, telefonieren wir oder scrollen wir sinnlos durch Videos auf Social Media? Oder hörst du damit einfach nur Musik und nutzt es als Navigationssystem? Eins ist auf jeden Fall klar: ohne Smartphone tun wir uns echt schwer! In einem Artikel vom Lite-Magazin ist aufgeführt, wofür die User heutzutage das Handy am häufigsten nutzen. Laut einer Statistik von Statista ist auf Platz 1 unangefochten noch immer das Telefonieren, auch wenn das für viele von euch vielleicht undenkbar ist. Doch in der Summe ist diese Funktion von Handys immer noch auf Platz 1. Auf Platz 2 finden sich Fotos und Videos. Auf Platz 3 ist die Nutzung von Suchmaschinen. Wir Googlen heutzutage ja nahezu alles, wo wir ein Fragezeichen dahinter setzen. Auf Platz 4 findet sich Musik hören. Social Media folgt „erst“ auf Platz 6. Ich persönlich hätte mind. auf Platz 3 damit gerechnet. Mein erstes Handy Wenn ich an mein erstes Handy zurückdenke war das ein mini kleines Siemens und das sogar in schwarz weiß – Farben gab es einfach noch nicht 😀 Ich hab damit telefoniert, super teure SMS geschickt und für 4,99 € Klingeltöne bei VIVA und MTV runter geladen – that´s it. Und wehe man ist aus versehen auf den Internet-Knopf gekommen – oh oh, da war das Guthaben sofort leer. Für viele von euch wahrscheinlich nicht vorstellbar 🙂 Doch die Zeiten haben sich ja Gott sei dank verändert und weiterentwickelt und wir können nun viel, viel mehr mit unseren Handys anfangen als vor ein paar Jahren. Nichts desto trotz solltest du dir darüber Gedanken machen, was du mit deinem Handy machst und wie lange du das machst. Wenn du täglich stundenlang nur sinnlos auf TikTok durch Videos scrollst, gewinnst du damit weder an irgendwelchem Mehrwert, noch kommst du dadurch im Leben wirklich weiter. Ab wann wird der Handykonsum krankhaft? Im Durchschnitt schauen wir rund 80 Mal am Tag aufs Handy. Ist das viel oder wenig? Gilt das bereits als Sucht? Streng genommen gibt es keine Handysucht, denn hierfür gibt es kein anerkanntes Krankheitsbild. Doch übermäßiger Konsum von unserem Handy kann suchtähnliches Verhalten befeuern und uns krank machen. Das kannst du auch in einem Artikel von der AOK nachlesen. Mit dieser Checkliste kannst du prüfen, ob du Handysüchtig bist Freust du dich bzw. es macht dich zufrieden, wenn du dein Handy in die Hand nimmst um zu checken, ob es was neues gibt? Du wirst nervös oder sogar aggressiv, wenn du dein Handy zu Hause vergessen hast oder dein Akku leer geht? Nutzt du dein Handy, obwohl es in dieser Situation unangemessen ist? Benutzt du dein Handy heimlich, um deine Nutzung vor anderen zu verbergen? Vernachlässigst du Hobbies, deine Freunde und Familie wegen deiner Handynutzung? Wirst du aggressiv, wenn du dein Handy nicht benutzten kannst (typische Entzugserscheinungen)? Sind mehrmalige Versuche
Intrinsische & Extrinsische Motivation
Wir werden durch verschiedene Faktoren motiviert bzw. motivieren uns selbst. Diese unterteilen sich in intrinsische und extrinsische Motivation. Was das ist, wo der Unterschied ist und ein paar Beispiele für deine Motivation gibt es in diesem Beitrag. Unterschied extrinsische & intrinsische Motivation Generell sollten wir vielleicht erst mal klären, warum wir überhaupt Motivation brauchen. Was ist der Anreiz für uns morgens überhaupt aufzustehen? Generell kann man sagen, dass je unmotivierter du bist, desto schlechter ist auch deine Leistung. Sei es im Sport, bei der Arbeit oder in Schule. Umso weniger Lust du hast, umso schlechter sind auch dein Ergebnisse. Deshalb ist Motivation für uns selbst, unser Leben und unseren Werdegang wahnsinnig wichtig. Denn im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass umso motivierter wir sind, umso mehr Lust wir darauf haben, umso besser werden auch unsere Ergebnisse. Im Wesentlichen kann man hier dann im Detail zwischen den beiden Formen der intrinsische und extrinsische Motivation unterscheiden. Denn es macht einen enormen Unterscheid aus, woher deine Motivation kommt. Hierüber solltest du dir auch im Klaren sein und versuchen zu erkennen, woher die Motivation kommt. Denn dadurch kannst du vielleicht an der ein oder anderen Stellschraube drehen, wenn die Motivation eben nicht so hoch ist und deine Leistung dadurch auch nachlässt. Extrinsische Motivation Wenn dich etwas motiviert, weil es dir zum Beispiel einen externen Anreiz gibt wie Geld, dann ist das eine extrinsische Motivation. Du wirst motiviert aus etwas heraus, dass dir von Außen als Anreiz geboten wird. Beispiele: Macht, Reichtum, Geld, Einfluss, Zugehörigkeit, Sozialer Status Intrinsische Motivation Die intrinsische Motivation hingegen motiviert dich aus dir selbst heraus, aus der Tätigkeit an sich. Dich motiviert z.B. nicht das Gehalt, sondern dich motiviert die Arbeit, die du verrichtest. Beispiele: Sinnhaftigkeit, Lust, Spaß, Interesse, Eigenen Werte Es ist wissenschaftlich belegt, dass dich Motivation, die dich aus dir selbst heraus antreibt, nachhaltiger Bestand haben wird. Du wirst viel länger Freude an deinem Beruf haben, den du von Herzen gerne ausübst, als dass dich dein Gehalt auf Dauer motiviert. Du kannst auf Dauer schnell unzufrieden werden mit deinem Gehalt, du forderst mehr ein. Wenn du nicht mehr bekommt, bist du unzufrieden. Wenn deine Motivation jedoch von dir selbst kommt, weil du deinen Job liebst und du z.B. im Gesundheitswesen der Gesellschaft etwas zurückgeben kannst, dann ist diese Motivation viel, viel langfristiger wie jedes Geld der Welt. Experiment zum Nachweis Bereits 1973 wurden hierzu Studien und Experimente durchgeführt. Dies möchte ich dir gerne an einem der bekanntesten Beispiele verdeutlichen: Eine Gruppe von Kindern wurde in 2 kleinere Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen sollten ein Bild malen, doch nur Gruppe 2 bekam dafür Süßigkeiten versprochen. Gruppe 1 hat nichts angeboten bekommen, sondern sie sollten einfach malen. So weit, so gut. Eine Woche später hat man das Experiment wiederholt. Hierbei war dann zu beobachten, dass die 2. Gruppe schon eher keine Lust mehr hatte. Sie haben die Bilder nur gemalt, weil man sie auf die Süßigkeiten aus waren. Die 1. Gruppe hat nach wie vor weiter gemalt. Eine weitere Woche später wiederholte man das Experiment erneut. Allerdings hat die 2. Gruppe nun keine Süßigkeiten mehr bekommen. Was denkst du nun was passiert ist? Naja, die 1. Gruppe hat wie gewohnt die Bilder gemalt und sich Mühe gegeben und angestrengt. Da die 2. Gruppe keine Belohnung bekommen hat, hat auch kein Kind mehr ein Bild gemalt. Das zeigt uns doch eindeutig, dass extrinsische Motivation (in diesem Fall die Süßigkeiten) nicht von langer Dauer sind. Die intrinsische Motivation (ein schönes Bild malen) hält sehr viel nachhaltiger an. Zahlreiche Studien zeigen auch, dass finanziell motivierte Ziele im Leben zu einer geringeren Lebenszufriedenheit beitragen. So wendest du es auf dich an Lass uns das noch auf dein Hobby übertragen. Du machst dein Hobby ja schließlich, weil es dir Spaß und Freude macht. Und nicht, weil es dir Unmengen an Geld einbringt. Genau so solltest du deinen Beruf bzw. deine Ausbildung betrachten. Nun wissen wir also, was die extrinsische und intrinsische Motivation ist. Für unsere Ziele im Leben heißt das, dass diese in der Ausbildung oder für das nächste Jahr zum Großteil intrinsisch motivierter Natur sein sollten, um so mit mehr Freude, Begeisterung und Leidenschaft ran zu gehen. Von außen motivierte Ziele werden sich nicht langfristig durchsetzen können und zu keiner großen Zufriedenheit im Leben führen. In meinem Beitrag zum Thema Ziele setzen findest du Tipps, wie du deine Ziele richtig definierst um sie auch zu erreichen. Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann lass mir gerne ein Like da 🙂 In diesem Sinne, bis ganz bald